Produktion


Stromaufkommen
Januar – September

RWE Power1

 

RWE Innogy

 

RWE npower

 

RWE-Konzern2

in Mrd. kWh

2009

2008

 

2009

2008

 

2009

2008

 

2009

2008

1

Inkl. Strombezüge aus Kraftwerken, die sich nicht im RWE-Eigentum befinden, über deren Einsatz wir aber aufgrund langfristiger Vereinbarungen frei verfügen können.In den ersten drei Quartalen 2009 waren dies 12,0 Mrd. kWh, davon 10,5 Mrd. kWh aus Steinkohle.

2

Inkl. Erzeugungs- und Bezugsmengen von Regionalgesellschaften der RWE Energy

3

RWE npower bezieht Strom im Wesentlichen über RWE Supply & Trading.

Eigenerzeugung

108,3

135,8

 

3,0

2,9

 

18,4

27,1

 

131,9

168,2

Braunkohle

52,5

55,1

 

 

 

52,5

55,1

Kernenergie

25,1

37,1

 

 

 

25,1

37,1

Steinkohle

21,6

33,1

 

 

7,2

11,9

 

29,4

45,7

Gas

7,3

8,5

 

0,1

0,1

 

11,0

14,9

 

19,3

24,5

Erneuerbare Energien

0,5

0,5

 

2,9

2,8

 

 

4,1

4,0

Pumpwasser, Öl, Sonstige

1,3

1,5

 

 

0,2

0,3

 

1,5

1,8

Konzernexterner Strombezug

 

0,1

0,2

 

19,53

12,93

 

87,8

80,0

Gesamt

108,3

135,8

 

3,1

3,1

 

37,9

40,0

 

219,7

248,2

Stromerzeugung deutlich gesunken

In den ersten drei Quartalen 2009 hat der RWE-Konzern 131,9 Mrd. Kilowattstunden (kWh) Strom produziert, 22 % weniger als im Vergleichszeitraum 2008. Eigenerzeugung und Fremdbezug summierten sich zu einem Stromaufkommen von 219,7 Mrd. kWh. Hier lagen wir um 11 % unter dem Vorjahresniveau.

RWE Power steuerte 108,3 Mrd. kWh zur gesamten Eigenerzeugung bei. Darin enthalten ist auch die Produktion aus Kraftwerken, die sich nicht in RWE-Eigentum befinden, über deren Einsatz wir aber aufgrund langfristiger Verträge frei verfügen können. Gegenüber 2008 hat RWE Power 20 % weniger Strom erzeugt. Dies beruht u.a. auf einem revisionsbedingten Stillstand des Kernkraftwerks Biblis. Block B ist seit Ende Januar 2009 außer Betrieb, Block A seit Ende Februar. Im Vorjahreszeitraum war das Kraftwerk dagegen fast durchgängig verfügbar gewesen. Ohne den Biblis-Effekt ist die Stromerzeugung um 12 % gesunken. Vor allem die vertraglich gesicherten Steinkohlekraftwerke waren weniger am Netz. Hintergrund ist, dass wir einen Teil unserer Lieferverpflichtungen aus Termingeschäften nicht durch eigene Produktion, sondern – wegen der niedrigen Preise am Spotmarkt – kostengünstiger durch Fremdbezüge der RWE Supply & Trading abgedeckt haben.

Der auf Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien spezialisierte Unternehmensbereich RWE Innogy produzierte 3,0 Mrd. kWh. Obwohl die Auslastung der Laufwasserkraftwerke wetterbedingt hinter dem hohen Vorjahresniveau zurückblieb, ist die Stromerzeugung um 3 % gestiegen. Das ergibt sich aus der Wachstumsstrategie des Unternehmens. RWE Innogy verfügte zum 30. September 2009 über 1,4 Gigawatt (GW) installierte Leistung. Das sind 0,2 GW mehr als ein Jahr zuvor. Bis 2012 sollen 4,5 GW in Betrieb oder im Bau sein.

Die Stromproduktion der RWE npower sank um 32 % auf 18,4 Mrd. kWh. Wie bereits in Strompreise Großbritannien und zentralosteuropäische Märkte dargestellt, haben sich in Großbritannien die Marktbedingungen für Steinkohle- und Gaskraftwerke erheblich verschlechtert. Dies ergibt sich aus dem konjunkturbedingten Rückgang der Stromnachfrage und einer wesentlich verbesserten Verfügbarkeit der britischen Kernkraftwerke.

RWE Energy trug 2,2 Mrd. kWh zur Stromerzeugung bei (Vorjahr: 2,4 Mrd. kWh). Davon ist der Großteil deutschen Regionalgesellschaften zuzuordnen. Im Wesentlichen handelt es sich hier um Strom aus Gas, Steinkohle und Wasserkraft.

Gasförderung rückläufig – Ölproduktion auf Vorjahresniveau

Unsere Upstream-Gesellschaft RWE Dea förderte im Berichtszeitraum 2.185 Mio. m³ Gas und 1.802 Tsd. m³ Öl. Umgerechnet in Öläquivalente summierte sich die Produktion auf 3.917 Tsd. m³ (24,6 Mio. Barrel) und lag damit um 7 % unter dem Vergleichswert für 2008 (26,4 Mio. Barrel). Die Gasförderung verringerte sich um 11 %. Besonders die aus der britischen Nordsee gewonnenen Mengen waren rückläufig. Wir verzeichneten dort einen natürlichen Förderrückgang durch die Ausschöpfung bestehender Reserven. Unsere Gasproduktion in Ägypten hat sich ebenfalls verringert, die in Norwegen dagegen erhöht. Beim Rohöl blieben die Volumina annähernd konstant. Auch hier traten natürliche Förderrückgänge auf, von denen besonders unsere deutschen und dänischen Felder betroffen waren. Gegenläufig wirkten Mengensteigerungen in Norwegen.