RWE-Aktien

Börsen im Zeichen der Weltwirtschaftskrise – auch RWE-Aktien geben nach


Performance der RWE-Aktien im Vergleich zu den Indizes DAX 30 und Dow Jones STOXX Utilities in % Performance der RWE-Aktien im Vergleich zu den Indizes DAX 30 und Dow Jones STOXX Utilities (Liniendiagramm)

Die internationalen Aktienmärkte standen im ersten Quartal 2009 weiter im Zeichen der Finanzkrise und der dadurch ausgelösten weltweiten Rezession. Der deutsche Leitindex DAX 30, der Ende 2008 mit 4.810 Punkten geschlossen hatte, büßte bis Anfang März über 1.100 Punkte ein, erholte sich danach aber wieder. Ende März 2009 notierte er mit 4.085 Punkten. Gegenüber dem Schlusskurs 2008 ist das ein Minus um 15 %. Dies entspricht auch dem Rückgang beim Dow Jones Euro STOXX 50, dem Index der wichtigsten Titel im Euroraum. Im April konnte der DAX 30 trotz unverändert düsterer Konjunkturprognosen die seit Jahresbeginn eingetretenen Kursverluste annähernd wettmachen. Zum Monatsende schloss er mit 4.769 Punkten.

Auch Aktionäre von RWE mussten im ersten Quartal weitere Kursverluste hinnehmen. Unsere Stämme gingen Ende März mit 52,81 € aus dem Handel und lagen damit um 17 % unter dem Jahresschlusskurs 2008. Unsere Vorzüge fielen im gleichen Zeitraum um 13 % auf 46,86 €. Damit haben sich die RWE-Titel etwas besser entwickelt als der europäische Branchenindex Dow Jones STOXX Utilities (-18 %). Neben der Finanzmarktkrise beeinflusste besonders die Preisentwicklung an den Commodity-Märkten die Performance der Versorgertitel. Rohstoffe haben sich zunächst weiter verbilligt und zu rückläufigen Preisen an den Stromterminmärkten geführt. Dies löste negative Kursreaktionen aus. Stabilisierend wirkte, dass RWE solide finanziert ist und eine im Branchenvergleich nur geringe Nettofinanzverschuldung aufweist. Ende April notierten die RWE-Stämme mit 54,59 € und damit – trotz Kursabschlägen nach der hohen Dividenden-Ausschüttung – etwas über dem Schlusskurs vom März.