Anmerkungen zur Berichtsweise


Weiterentwicklung der Berichtssystematik

Für unsere Finanzberichterstattung 2009 ergeben sich die im Folgenden genannten Änderungen. Um die Vergleichbarkeit mit den Vorjahreszahlen zu gewährleisten, haben wir diese entsprechend angepasst:

  • Die zum 1. Februar 2008 gegründete RWE Innogy, in der wir unsere Aktivitäten auf dem Gebiet der regenerativen Energien gebündelt haben, wird ab sofort als eigener Unternehmensbereich dargestellt. Bislang war das Unternehmen auf Konzernebene in der Position „Sonstige, Konsolidierung“ enthalten.
  • Wie in Wesentliche Ereignisse im Berichtszeitraum erläutert, werden wir die RWE Transportnetz Strom GmbH – bislang Tochtergesellschaft der RWE Energy – direkt an die RWE AG anbinden. In der Finanzberichterstattung weisen wir das Unternehmen ab sofort auf Konzernebene unter „Sonstige, Konsolidierung“ aus.
  • RWE Key Account GmbH, die unsere Großkunden betreut, wird von RWE Energy auf RWE Supply & Trading übertragen. Auch dies ist bereits in die Berichtsstruktur eingeflossen. Großkunden orientieren sich bei ihrer Beschaffung generell stark an der Preisbildung im Handelsmarkt. Die neue Zuordnung bringt daher Servicevorteile und Synergien.

Eine weitere Anpassung betrifft die Ermittlung des EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen): Ab 2009 ist auch das betriebliche Beteiligungsergebnis darin enthalten. Damit gleichen wir die Ermittlung des EBITDA an die des betrieblichen Ergebnisses an. Der Ergebnisbeitrag aus Beteiligungen dürfte in den nächsten Jahren ansteigen und damit an Bedeutung gewinnen. Dies ergibt sich u.a. aus dem Wachstumsprogramm von RWE Innogy. In der Berichterstattung für 2009 legen wir entsprechend bereinigte Vorjahreszahlen zugrunde.

American Water weiter als „nicht fortgeführte Aktivität“ erfasst

Auch im laufenden Geschäftsjahr klassifizieren wir American Water („Bereich Wasser“) als „nicht fortgeführte Aktivität“. Im Lagebericht ist der US-Wasserversorger damit nur noch im Nettoergebnis, in den Nettoschulden und in der Bilanz berücksichtigt. Nach dem Börsengang von American Water im zweiten Quartal 2008 halten wir gegenwärtig noch 60,5 % an dem Unternehmen. Wir haben unverändert die Absicht, unsere Anteile vollständig zu veräußern.