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Nettoschulden über Vorjahresniveau

Nettoschulden
in Mio. €

31.12.08

31.12.071

+/–
in %

1

Teilweise angepasste Werte (siehe Erläuterung)

Flüssige Mittel

1.249

1.922

-35,0

Wertpapiere

8.052

11.302

-28,8

Sonstiges Finanzvermögen

4.832

2.125

127,4

Finanzvermögen fortgeführter Aktivitäten

14.133

15.349

-7,9

Anleihen, Schuldscheindarlehen, Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten, Commercial Paper

11.839

12.005

-1,4

Sonstige Finanzverbindlichkeiten

1.644

1.280

28,4

Finanzverbindlichkeiten fortgeführter Aktivitäten

13.483

13.285

1,5

Nettofinanzvermögen fortgeführter Aktivitäten

650

2.064

-68,5

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

2.738

3.565

-23,2

Aktivisch ausgewiesenes Nettovermögen
bei fondsgedeckten Pensionsverpflichtungen

507

Rückstellungen für Entsorgung im Kernenergiebereich

9.465

9.053

4,6

Bergbaubedingte Rückstellungen

2.866

2.822

1,6

Nettoschulden fortgeführter Aktivitäten

14.419

12.869

12,0

Nettoschulden nicht fortgeführter Aktivitäten

4.240

3.645

16,3

Nettoschulden des RWE-Konzerns

18.659

16.514

13,0

Unsere Nettoschulden beliefen sich zum 31. Dezember 2008 auf 18,7 Mrd. €. Dabei legen wir eine neue Definition zugrunde: Bislang entsprachen die Nettoschulden den Nettofinanzschulden zuzüglich der Pensionsrückstellungen. Seit 2008 beziehen wir auch die Rückstellungen für Entsorgung im Kernenergiebereich und für Bergbau mit ein, während das aktivisch ausgewiesene Nettovermögen bei fondsgedeckten Pensionsverpflichtungen gegengerechnet wird. Um eine Vergleichbarkeit der Zahlenangaben zu gewährleisten, ermitteln wir auch den Vorjahreswert nach der neuen Definition.

Gegenüber Ende 2007 sind die Nettoschulden des RWE-Konzerns um 2,1 Mrd. € gestiegen. Ursprünglich waren wir davon ausgegangen, sie im Jahresverlauf weiter zurückführen zu können. Allerdings stand die Prognose unter dem Vorbehalt, dass wir bis Ende 2008 die Mehrheit an American Water abgeben. Damit hätten wir die Schulden des Unternehmens entkonsolidieren können. Wie bereits im Kapitel Börsegang American Waters erläutert, ist dies noch nicht geschehen. Schuldenerhöhende Effekte wie der Aktienrückkauf (2,5 Mrd. €) und die Dividendenzahlungen (2,0 Mrd. €) konnten daher nicht voll kompensiert werden. Auch die Investitionen trugen zum Anstieg der Verbindlichkeiten bei. Gegenläufig wirkte unser Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit, der mit 8,9 Mrd. € das Vorjahresniveau weit übertraf. Währungseffekte minderten die Verschuldung im Saldo um 0,9 Mrd. €. Hier kam besonders die Schwäche des britischen Pfunds zum Tragen.