Risikomanagement als kontinuierlicher Prozess


Das Risikomanagement ist als kontinuierlicher Vorgang in unsere betrieblichen Abläufe integriert. Im RWE-Konzern werden Risiken und Chancen frühzeitig identifiziert und klassifiziert. Wir bewerten Risiken anhand ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und der möglichen Schadenshöhe und fassen sie auf Ebene der Konzerngesellschaften und des Konzerns zusammen. Liegt mehreren Risiken die gleiche Ursache zugrunde, werden sie zu einer Position zusammengefasst. Wenn sich ein Risiko durch Gegenmaßnahmen verringern lässt, wird das Restrisiko unter Nennung der risikoreduzierenden Maßnahmen dargestellt. Die mögliche Schadenshöhe eines Risikos wird dem betrieblichen Ergebnis und dem Eigenkapital der jeweiligen Unternehmenseinheit sowie des Konzerns gegenübergestellt. Risiken mit hoher Eintrittswahrscheinlichkeit oder Schadenshöhe begrenzen wir durch operative Maßnahmen. Gegebenenfalls berücksichtigen wir sie durch bilanzielle Vorsorgen, z.B. Wertberichtigungen oder Rückstellungen. Chancen bewerten und steuern wir im Zuge der turnusgemäßen Planung.

Über unsere Risiken und Chancen berichten wir den Führungs- und Aufsichtsgremien quartalsweise in standardisierter Form. Über unvorhergesehene wesentliche Veränderungen der Risikosituation wird der Vorstand der RWE AG unverzüglich in Kenntnis gesetzt. Unsere Konzernrevision begutachtet in regelmäßigen Abständen die Qualität und Wirksamkeit unseres Risikomanagementsystems.