Außenabsatz Strom nach Kunden |
RWE Power |
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RWE Energy |
|
RWE npower |
|
RWE-Konzern |
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in Mrd. kWh |
2008 |
2007 |
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2008 |
2007 |
|
2008 |
2007 |
|
2008 |
2007 |
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|||||||||||||
Privat- und Gewerbekunden |
0,3 |
0,3 |
|
36,7 |
37,5 |
|
21,4 |
22,3 |
|
58,8 |
60,4 |
||
Industrie- und Geschäftskunden |
– |
– |
|
69,0 |
65,8 |
|
31,1 |
32,4 |
|
100,6 |
98,2 |
||
Weiterverteiler |
13,2 |
14,3 |
|
73,4 |
65,0 |
|
– |
– |
|
87,6 |
79,3 |
||
Stromhandel1 |
– |
– |
|
– |
– |
|
– |
– |
|
70,1 |
68,5 |
||
Gesamt |
13,5 |
14,6 |
|
179,1 |
168,3 |
|
52,5 |
54,7 |
|
317,1 |
306,4 |
||
Im Geschäftsjahr 2008 haben wir 317,1 Mrd. kWh Strom an konzernexterne Kunden geliefert, 4 % mehr als im Vorjahr. Der Stromabsatz liegt typischerweise etwas unter dem Stromaufkommen. Zurückzuführen ist dies auf Netzverluste sowie auf den Eigenverbrauch bei der Braunkohleförderung und in Pumpspeicherkraftwerken. Vom Stromabsatz entfielen 70,1 Mrd. kWh auf RWE Supply & Trading. Diese Mengen stammen aus dem Verkauf konzerneigener Erzeugung am Großhandelsmarkt.
RWE Power setzte 13,5 Mrd. kWh an konzernexterne Kunden ab und damit deutlich weniger, als der Bereich produzierte. Hintergrund ist, dass unsere deutsche Erzeugung größtenteils über RWE Supply & Trading und RWE Energy am Markt platziert wird. Den außerhalb Deutschlands produzierten Strom vermarktet RWE Power dagegen selbst, vor allem den unserer ungarischen Tochtergesellschaft Mátra. Im Außenabsatz mit erfasst sind auch Erzeugungsmengen unserer deutschen Kernkraftwerke Gundremmingen und Emsland, die dem Minderheitsgesellschafter dieser Anlagen zustehen. Dass sich der Außenabsatz der RWE Power gegenüber 2007 leicht verringerte, ergibt sich u.a. aus der Übertragung von Stromerzeugungskapazitäten aus regenerativen Energien auf RWE Innogy.
Bei RWE Energy erhöhten sich die Stromlieferungen um 6 % auf 179,1 Mrd. kWh, u.a. weil wir neue Industrie- und Geschäftskunden gewinnen konnten. Hinzu kamen Absatzerfolge im Geschäft mit anderen Energieversorgern. Außerdem wurde mehr EEG-Strom ins Netz der RWE Energy eingespeist und an Kunden weitergegeben. Leicht rückläufig war der Absatz an Privathaushalte und kleine Gewerbebetriebe. Wegen des schärferen Wettbewerbs im deutschen Vertriebsgeschäft haben wir zu Jahresbeginn Kunden verloren, konnten dies aber durch Akquise-Erfolge unserer Internet-Vertriebsgesellschaft eprimo und Produktinnovationen teilweise auffangen. Zum 31. Dezember 2008 belieferte RWE Energy 10,2 Millionen Kunden mit Strom. In Deutschland waren es 7,0 Millionen, rund 120.000 weniger als im Vorjahr. Die Angaben beziehen sich ausschließlich auf unsere vollkonsolidierten Vertriebsgesellschaften. eprimo konnte ihren Kundenstamm 2008 mehr als verdoppeln: Zum Jahresende waren dort bereits 422.000 Haushalte und Gewerbebetriebe unter Vertrag. Großen Zuspruch fand auch unser im Herbst 2007 eingeführtes Treuestrom-Angebot für deutsche Privathaushalte, das einen konstanten Tarif über drei Jahre garantiert. Unsere Kunden erhalten damit Planungssicherheit, bleiben aber dank eines jährlichen Kündigungsrechts flexibel. Bis zum 31. Dezember 2008 hatten sich rund 500.000 Haushalte für dieses Produkt entschieden. Seine Vermarktung haben wir inzwischen eingestellt, denn mit „ProKlima“ bieten wir seit November 2008 ein neues Produkt mit dreijähriger Preisgarantie und jährlichem Kündigungsrecht an. Die Besonderheit von „ProKlima“ liegt darin, dass der Strom nur aus Wasser- und Kernkraft stammt und damit nahezu CO2-frei erzeugt wird. Wir garantieren dies durch Herkunftszertifikate eines unabhängigen Gutachters. Bis Ende 2008 hatten sich bereits 130.000 Kunden für dieses Produkt entschieden; im Januar 2009 kamen weitere 70.000 hinzu. Unsere Marktpositionen in Zentralosteuropa blieben vergleichsweise stabil. RWE Energy versorgt in Ungarn 2,2 Millionen und in Polen 0,9 Millionen Kunden mit Strom.
RWE npower verkaufte 52,5 Mrd. kWh Strom. Das entspricht einem Rückgang um 4 %. Der britische Energieversorger musste in allen Segmenten Kundenverluste hinnehmen. Ende 2008 hatten wir 4,2 Millionen Stromkunden in Großbritannien, 0,2 Millionen weniger als im Vorjahr. Bei Privathaushalten kommt RWE npower aktuell auf einen Marktanteil von 15 % (Vorjahr: 16 %).
Stromabsatz des RWE-Konzerns nach Regionen 2008 (2007) in %
