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At-Equity-Bilanzierung
Verfahren zur Berücksichtigung von Beteiligungsgesellschaften, die nicht auf Basis der Voll konsolidierung mit allen Aktiva und Passiva in den Konzern abschluss einbezogen werden. Hierbei wird der Beteiligungsbuchwert um die Entwicklung des anteiligen Eigenkapitals der Beteiligung fortgeschrieben. Diese Veränderung geht in die Gewinn- und Verlustrechnung der Eigentümergesellschaft ein.
BAFA-Preise
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhr - kontrolle (BAFA) ermittelt auf der Grundlage von Meldungen der Steinkohlebezieher die Drittlandskohlepreise frei deutsche Grenze. Der Preis für Kraftwerks steinkohle wird vom BAFA als Quartals- sowie als Jahrespreis mit Mengen in Gewichtstonnen und Tonnen Steinkohleeinheiten veröffentlicht.
Barrel
Weltweite Handelseinheit für Rohöl. Man unterscheidet zwischen dem imperialen und dem US-amerikanischen Barrel. Für Rohöl und petro chemische Produkte gilt: 1 bbl. (US) = 158,987 Liter.
Clean Development Mechanism
Gemäß dem Kyoto-Protokoll zur Vermeidung von Treibhausgas emissionen können Staaten oder Unternehmen durch Maßnahmen zur Emissionsminderung in Schwellen- oder Entwicklungsländern, die selbst keine Emissions-Reduktionsverpflichtung haben, Emissionsgutschriften erwerben. Diese lassen sich mit den eigenen Verpflichtungen verrechnen.
Commercial Paper
Handelbare, unbesicherte Inhaberschuldverschreibung, die zur kurzfristigen Fremdmittelaufnahme emittiert wird. Commercial Paper werden als Daueremission revolvierend mit einer typischen Laufzeit von einem Tag bis zu 24 Monaten ausgegeben.
Commodity
Bezeichnung für eine standardisierte, handelbare Ware, wie z.B. Getreide, Öl oder Gas.
Credit Default Swap (CDS)
Finanzinstrument zum Handel von Ausfallrisiken bei Krediten u.ä. Der Sicherungs nehmer bezahlt meist eine einmalige jährliche Gebühr an den Sicherungsgeber. Im Falle der Nichtzurückzahlung des zugrunde liegenden Kreditinstruments wird ihm vom Sicherungsgeber eine vertraglich vereinbarte Summe gezahlt.
Current Service Cost
Laufender Dienstzeitaufwand; der Begriff bezeichnet den Anstieg des Barwerts einer leistungsorientierten Verpflichtung, der auf die von Arbeitnehmern in der Berichtsperiode erbrachten Arbeitsleistung entfällt.
Debt-Issuance-Programm
Vertragliche Rahmen- und Musterdokumentation für die Begebung von Anleihen im In- und Ausland. Es ist als flexibles Finanzierungsinstrument einsetzbar und dient der langfristigen Fremdkapitalaufnahme.
Defined Benefit Obligation.
Barwert der bis zum Bilanzstichtag erdienten Leistungen des Arbeitnehmers.
EBITDA
Abkürzung für Englisch: Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization. Deutsch: Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und auf immaterielle Vermögensgegenstände.
Exploration
Bezeichnung für die Suche nach und Erkundung von Erdöl- und Erdgaslagerstätten.
Grundlast
Strombedarf, der unabhängig von allen Lastschwankungen besteht und im gesamten Tagesverlauf nicht unterschritten wird. Er entsteht u.a. durch Haushaltsgeräte im Dauerbetrieb und Industriebetriebe, die auch nachts produzieren. Grundlaststrom wird vor allem von Kern- und Braunkohlekraftwerken erzeugt. Diese Anlagen sind zumeist über 6.000 Stunden pro Jahr im Einsatz. Auch Laufwasserkraftwerke oder Biomasse-Anlagen bedienen den Grundbedarf.
Hausse
Von einer Hausse spricht man, wenn sich Preise in einem Markt über einen mittleren oder längeren Zeitraum erhöhen oder auf hohem Niveau bewegen.
Joint Implementation (JI)
Gemäß Kyoto-Protokoll können Staaten oder Unternehmen durch Maßnahmen zur Emissionsminderung in anderen Ländern, die ebenfalls eine Reduktionsverpflichtung haben, Emissionsgutschriften erwerben. Diese lassen sich mit den eigenen Minderungsverpflichtungen verrechnen.
Konfidenzniveau
Wahrscheinlichkeit, mit der ein Wert innerhalb eines bestimmten Intervalls liegt.
Kraft-Wärme-Kopplung (KWK)
Bei KWK-Energiewandlungsanlagen wird sowohl die bei der chemischen oder physikalischen Umwandlung von Energieträgern entstehende Wärme als auch die durch die Energieumwandlung erzeugte elektrische Energie zu weiten Teilen genutzt. Im Gegensatz zu thermischen Wärmekraftwerken, die nur auf Stromproduktion ausgelegt sind, wird bei KWK-Anlagen durch die gleichzeitige Nutzung der Abwärme ein sehr viel höherer Gesamtwirkungsgrad erreicht, wodurch wiederum Brennstoff eingespart wird.
LNG
Bei KWK-Energiewandlungsanlagen wird sowohl die bei der chemischen oder physikalischen Umwandlung von Energieträgern entstehende Wärme als auch die durch die Energieumwandlung erzeugte elektrische Energie zu weiten Teilen genutzt. Im Gegensatz zu thermischen Wärmekraftwerken, die nur auf Stromproduktion ausgelegt sind, wird bei KWK-Anlagen durch die gleichzeitige Nutzung der Abwärme ein sehr viel höherer Gesamtwirkungsgrad erreicht, wodurch wiederum Brennstoff eingespart wird.Liquefied Natural Gas, Deutsch: verflüssigtes Erdgas. Als LNG bezeichnet man durch Abkühlung verflüssigtes Erdgas. LNG hat nur etwa ein 600stel des Volumens von Erdgas in Gasform und ist daher besonders zu Transportund Lagerungszwecken geeignet.
Megawatt (MW).
Maßeinheit der elektrischen Leistung. 1 Megawatt = 103 Kilowatt; 1 Gigawatt = 106 Kilowatt; 1 Terawatt = 109 Kilowatt.
Performance Shares
Virtuelle Aktien, die den Teilnehmern an unserem Long-Term Incentive Plan Beat das Recht geben, am Ende der dreijährigen Planlaufzeit eine Auszahlung zu erhalten. Performance Shares werden nicht individuell ausgeübt, sondern am Ende der Laufzeit in Geld ausgezahlt, wenn die definierten Erfolgsziele erfüllt oder übertroffen werden.
Rating
Auf internationalen Finanzmärkten übliche standardisierte Beurteilungskennziffer zur Einstufung der Bonität eines internationalen Schuldners. Ein Single-A-Rating (A) bezeichnet einen Schuldner mit guter Bonität.
Regelenergie
Mehr- oder Minder-Energiemengen, die im Stromnetz einen kurzfristigen Ausgleich schaffen, wenn die Kraftwerkseinspeisungen in Summe von der Stromabnahme abweichen. Durch den Einsatz von Regelenergie stellen die Übertragungsnetzbetreiber eine stabile Frequenz in ihrer Regelzone sicher. Ein Bedarf an Regelenergie entsteht z.B. nachfrageseitig durch Abweichungen des tatsächlichen vom prognostizierten Strombedarf und angebotsseitig durch Ausfälle von Kraftwerken oder unerwartet hohe Einspeisungen von Windstrom.
Spitzenlast
Strombedarf in Phasen besonders hoher Netzauslastung, z.B. mittags, wenn in vielen Betrieben und Haushalten Essen zubereitet wird. Spitzenlastkraftwerke sind vielfach weniger als 3.000 Stunden im Einsatz. Als solche sind Gas- und Speicherkraftwerke einzuordnen.
Spotmarkt/Spothandel
Allgemeine Bezeichnung für Märkte, auf denen Bezahlung und Lieferung unmittelbar nach dem Geschäftsabschluss erfolgen.
Steinkohleeinheit (SKE)
Maßeinheit für den Vergleich des Energiegehalts von Primärenergieträgern. 1 Kilogramm SKE entspricht 29.308 Kilojoule.
Syndizierte Kreditlinie
Durch eine Mehrzahl von Banken gesondert zugesagte Kreditlinie mit einer Laufzeit von einem bis zu sieben Jahren, die einem Unternehmen die Mittelaufnahme in unterschiedlichen Beträgen, Laufzeiten und Währungen erlaubt. Sie dient meist der Liquiditätssicherung.
Terminmarkt/Terminhandel
Handelsgegenstand an den Terminmärkten sind Verträge über zukünftig zu erfüllende Geschäfte. Der Preis für den Handelsgegenstand, auf den sich ein Vertrag im Terminmarkt bezieht, wird bereits im Zeitpunkt des Vertragsabschlusses festgelegt.
Total Shareholder Return (TSR)
Der Total Shareholder Return ist eine Maßzahl dafür, wie sich der Wert eines Aktienengagements über einen Zeitraum hinweg entwickelt hat. Er berücksichtigt sowohl die in dem Anlagezeitraum angefallenen Dividenden als auch die eingetretenen Kursveränderungen.
Upstream
Bezeichnung für alle Tätigkeitsbereiche, die die Exploration und Förderung von Erdöl und Erdgas einschließlich der Aufbereitung zu qualitäts- und marktgerechten Rohstoffen umfassen.
Value-at-Risk-Methode
Risikomaß, das den geschätzten maximalen Verlust einer Risikoposition nach einer vorgegebenen Haltedauer angibt, der mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit unter üblichen Marktbedingungen nicht überschritten wird.
Verwässerung
Wenn ein Unternehmen neue Aktien aus einer Kapitalerhöhung am Finanzmarkt platziert, verringern sich der prozentuale Anteil jeder Aktie am Unternehmen und – durch die erhöhte Aktienzahl – das Ergebnis je Aktie. Diese Werteinbuße wird als Verwässerung bezeichnet.
Wirkungsgrad
Verhältnis von abgegebener und aufgenommener Leistung bei der Energieumwandlung. Bei thermischen Kraftwerken gibt der Wirkungsgrad an, wie viel Prozent der im Brennstoff enthaltenen Wärmeenergie in Strom umgewandelt werden kann. Je höher der Wirkungs grad ist, desto effizienter wird der Energiegehalt des Einsatzstoffes genutzt. Moderne Gaskraftwerke kommen auf Wirkungsgrade von bis zu 60 %. Bei Steinund Braunkohle werden 46 % bzw. 43 % erreicht.