Die Energiewirtschaft steht vor enormen Herausforderungen: Strom soll bezahlbar und die Versorgung zuverlässig bleiben. Gleichzeitig muss der CO2-Ausstoß deutlich verringert werden. Forschung und Entwicklung sind ein Schlüssel zur Bewältigung dieser Herausforderungen. Auch hier wollen wir voRWEg gehen. Unser wichtigstes Ziel: mehr Effizienz und weniger Emissionen in der Stromerzeugung aus fossilen Energieträgern.
Neuorganisation von Forschung und Entwicklung im RWE-Konzern.
Im April 2008 haben wir einen zentralen Bereich eingerichtet, der unsere Strategie auf dem Gebiet der Forschung und Entwicklung (F&E) erarbeitet und sämtliche F&E-Aktivitäten (inkl. Patentwesen) im Konzern koordiniert. Die Umsetzung von Projekten ist aber weiterhin Aufgabe unserer Tochtergesellschaften.
Wir können langfristig nur wettbewerbsfähig bleiben, wenn wir kontinuierlich in neue Technologien investieren und vorhandene weiterentwickeln. Dabei setzen wir auch auf die Zusammenarbeit mit Partnern aus Anlagenbau und chemischer Industrie. Die F&E-Aktivitäten schlagen sich daher nur zum Teil in unseren eigenen Aufwendungen nieder. Diese beliefen sich im Geschäftsjahr 2008 auf 105 Mio. €. Angesichts der wachsenden Bedeutung der Forschungs- und Entwicklungsarbeit für RWE wollen wir die Mittel hierfür weiter aufstocken.
Im zurückliegenden Geschäftsjahr waren 330 RWE-Mitarbeiter ausschließlich oder zeitweise mit F&E-Aufgaben befasst, 60 mehr als 2007. Hierzu trug bei, dass wir eine Reihe neuer F&E-Projekte in Angriff genommen haben.
|
Forschung und Entwicklung |
2008 |
2007 |
2006 |
2005 |
2004 | |
|
F&E-Aufwendungen |
Mio. € |
105 |
74 |
73 |
55 |
114 |
|
F&E-Mitarbeiter |
|
330 |
270 |
273 |
223 |
224 |