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Emissionsbilanz |
Deutschland1 |
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Großbritannien |
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Zentralosteuropa |
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RWE-Konzern | ||||||
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in Mio. Tonnen CO2 |
2008 |
2007 |
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2008 |
2007 |
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2008 |
2007 |
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2008 |
2007 | ||
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CO2-Ausstoß |
140,9 |
157,8 |
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24,8 |
22,0 |
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6,4 |
7,3 |
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172,1 |
187,1 | ||
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Kostenlos zugeteilte CO2-Zertifikate |
84,9 |
144,7 |
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14,9 |
17,0 |
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4,8 |
8,1 |
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104,6 |
169,8 | ||
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Unterausstattung mit CO2-Zertifikaten |
56,0 |
13,1 |
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9,9 |
5,0 |
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1,6 |
-0,8 |
|
67,5 |
17,3 | ||
Im Geschäftsjahr 2008 verursachte unsere Stromerzeugung einen Kohlendioxid-Ausstoß von 172,1 Mio. Tonnen. Davon entfielen 145,0 Mio. Tonnen auf RWE-eigene Kraftwerke und die restlichen 27,1 Mio. Tonnen auf vertraglich gesicherte Kapazitäten in Deutschland. Gegenüber 2007 sind die Emissionen um 15,0 Mio. Tonnen gesunken. In Deutschland gingen sie um 16,9 Mio. Tonnen auf 140,9 Mio. Tonnen zurück, weil sich durch die Wiederinbetriebnahme von Biblis der Anteil CO2-freier Stromproduktion aus Kernenergie erhöhte und die Erzeugung aus Kohle verringerte. In Großbritannien ist unser Kohlendioxid-Ausstoß dagegen um 2,8 Mio. Tonnen auf 24,8 Mio. Tonnen gestiegen. Dies ergibt sich aus der stark erhöhten Auslastung der Steinkohlekraftwerke von RWE npower. In Ungarn lagen unsere Emissionen bei 6,2 Mio. Tonnen und damit unter dem Vorjahresniveau.
Im Berichtsjahr wurden uns kostenlose staatliche Zertifikate für einen CO2-Ausstoß in Höhe von 104,6 Mio. Tonnen zugeteilt. Das ist deutlich weniger als 2007 (169,8 Mio. Tonnen). Grund sind veränderte Zuteilungsregeln im Rahmen der zweiten Allokationsperiode des EU-Emissionshandels (siehe Kapitel Emissionshandel). Trotz rückläufiger Emissionen mussten wir daher mehr Zertifikate zukaufen. Unsere Unterdeckung lag bei 67,5 Mio. Tonnen gegenüber 17,3 Mio. Tonnen im Vorjahr. In Deutschland erhielten wir Zertifikate für 84,9 Mio. Tonnen und in Großbritannien für 14,9 Mio. Tonnen. Daraus ergibt sich eine Unterausstattung von 56,0 Mio. bzw. 9,9 Mio. Tonnen (Vorjahr: 13,1 Mio. bzw. 5,0 Mio. Tonnen). In Zentralosteuropa lag die Zuteilung um 1,6 Mio. Tonnen unter unserem Bedarf.
In der Handelsperiode von 2008 bis 2012 dürfen wir in Summe bis zu 100 Mio. Tonnen unserer Emissionen durch Einreichung von Zertifikaten abdecken, die im Rahmen der Kyoto-Mechanismen „Clean Development Mechanism“ (CDM) und „Joint Implementation“ (JI) generiert wurden. Vorteil ist, dass die Kosten für solche Zertifikate i.d.R. niedriger sind als die Marktpreise der von den EU-Staaten zugeteilten Emissionsrechte. Zum Ende des Geschäftsjahres 2008 hatten wir Zertifikate für etwa 60 Mio. Tonnen CO2 vertraglich gesichert. Unter Berücksichtigung der Projektrisiken schätzen wir, dass uns davon Emissionsrechte für rund 34 Mio. Tonnen zufließen werden. Bereits erhalten haben wir Zertifikate für 5,6 Mio. Tonnen.