Finanzergebnis


Finanzergebnis
in Mio. €

2008

2007

+/–
in Mio. €

Zinserträge

807

855

-48

Zinsaufwendungen

-965

-1.334

369

Zinsergebnis

-158

-479

321

Zinsanteil an den langfristigen Rückstellungen

-738

-771

33

Übriges Finanzergebnis

-579

112

-691

Finanzergebnis

-1.475

-1.138

-337

Das Finanzergebnis sank um 337 Mio. € auf -1.475 Mio. €. Der Rückgang ist im Wesentlichen dem „übrigen Finanzergebnis“ zuzuordnen, das sich um 691 Mio. € auf -579 Mio. € verschlechterte. Dazu trug bei, dass wir Wertpapiere abgewertet oder mit Kursverlusten verkauft haben. Gegenüber 2007 führte das zu einer Zusatzbelastung von 110 bzw. 250 Mio. €. Hier zeigten sich die Auswirkungen der Finanzmarktkrise. Im Vorjahr war das „übrige Finanzergebnis“ noch außerordentlich hoch ausgefallen, u.a. wegen Erträgen aus der Verringerung unserer Beteiligung an der Heidelberger Druckmaschinen AG (142 Mio. €). Außerdem hatten wir von einem Sondereffekt profitiert, der sich im Zuge der Einführung einer Kapitaldeckung für unsere Pensionsverpflichtungen ergab: Ende März 2007 waren 7,9 Mrd. €, die der Finanzierung von Pensionszusagen dienen, im Rahmen eines Contractual Trust Arrangement (CTA) auf einen externen Vermögensverwalter (RWE Pensionstreuhand e.V.) übertragen und mit den Pensionsrückstellungen verrechnet worden. Die dabei vorgenommene Entkonsolidierung von Spezialfonds hatte zu Einmalerträgen von 155 Mio. € geführt. Der negativen Entwicklung beim „übrigen Finanzergebnis“ steht ein Anstieg des Zinsergebnisses um 321 Mio. € gegenüber, der u.a. darauf beruht, dass sich unsere Nettofinanzschulden im Berichtsjahr auf niedrigerem Durchschnittsniveau bewegten als 2007. Auch bei den Zinsanteilen an den langfristigen Rückstellungen verzeichneten wir eine positive Entwicklung: Sie verringerten sich um 33 Mio. €. Maßgeblich dafür war der Rückgang der Pensionsrückstellungen im Zusammenhang mit dem CTA.