Betriebliches Ergebnis RWE Power


RWE Power steigerte das betriebliche Ergebnis um 20 % auf 3.142 Mio. € und erreichte damit den prognostizierten Ertragszuwachs. Dabei kam uns zugute, dass das Kernkraftwerk Biblis im Berichtsjahr nahezu uneingeschränkt verfügbar war. Im Vorjahr hatte ein Stillstand beider Blöcke zu erheblichen Produktionsausfällen geführt. Die Ergebnisverbesserung ist auch darauf zurückzuführen, dass wir unsere deutsche Stromproduktion zu höheren Marktpreisen absetzen konnten. Wir hatten sie im Wesentlichen vor 2008 auf Termin verkauft. Die Ertragsentwicklung der RWE Power war allerdings auch von negativen Einflüssen geprägt. Wie bereits im Kapitel Emissionsbilanz erläutert, hat sich die kostenfreie staatliche Zuteilung von CO2-Zertifikaten deutlich verringert. RWE Power muss sich deshalb verstärkt am Markt mit Emissionsrechten eindecken. Die Kosten dafür beliefen sich 2008 auf 1.122 Mio. €, gegenüber 160 Mio. € im Vorjahr. Höhere Preise für Brennstoffe führten zu einem Mehraufwand von 467 Mio. €. Gestiegen sind auch die Sach- und Personalkosten. Außerdem ist der Ergebnisbeitrag der auf RWE Innogy übertragenen Stromerzeugungsaktivitäten weggefallen.