RWE npower schloss mit einem betrieblichen Ergebnis von 534 Mio. € ab und damit 26 % unter Vorjahr. Auf wechselkursbereinigter Basis betrug der Rückgang 14 %. Verbessert hat sich unsere Ertragslage in der britischen Stromerzeugung. Besonders durch die kurzfristige Vermarktung unserer Kraftwerkskapazitäten konnten wir zusätzliche Ergebnisbeiträge erzielen. Die Aufwendungen für den Zukauf von CO2-Emissionsrechten beliefen sich auf 194 Mio. €, gegenüber 114 Mio. € im Vorjahr. Im Vertriebsgeschäft hat sich das Ergebnis dagegen – auch währungsbereinigt – stark verringert. Zuzuordnen ist das vor allem dem Haushaltssegment, wo wir vermehrt Forderungsausfälle verzeichneten. Außerdem werden die britischen Versorger vom Staat verstärkt dazu verpflichtet, Energieeinsparungen von Haushalten zu fördern und einkommensschwache Kunden zu unterstützen. RWE npower hat dafür rund 90 Mio. € mehr aufgewendet als im Vorjahr.