Ergebnisentwicklung RWE Power


RWE Power wird das betriebliche Ergebnis weiter steigern. Für 2009 hat RWE Power die deutsche Erzeugung bereits zu über 90 % am Markt platziert. Da die Kontrakte überwiegend 2007 und 2008 abgeschlossen wurden, profitieren wir noch von den bis Mitte vergangenen Jahres stark gestiegenen Großhandels-Strompreisen. Allerdings rechnen wir auch mit erheblichen Belastungen: Revisionen am Kraftwerk Biblis werden aus heutiger Sicht zu Ergebniseinbußen in einer Größenordnung von 0,6 Mrd. € führen. Block A ist voraussichtlich sechseinhalb Monate vom Netz (Ende Februar bis Mitte September), Block B vier Monate (Ende Januar bis Ende Mai). Hinzu kommen Mehrkosten durch höhere kontrahierte Brennstoffpreise. Aus heutiger Sicht dürften sie zwischen 0,5 und 0,6 Mrd. € liegen. Der Aufwand aus der Unterausstattung mit CO2-Zertifikaten wird voraussichtlich um etwa 0,1 Mrd. € höher sein als 2008 (1,1 Mrd. €). Wir gehen davon aus, dass RWE Power im laufenden Geschäftsjahr etwa 40 % der in Deutschland benötigten CO2-Zertifikate am Markt einkaufen oder – soweit möglich – über CDM/JI-Projekte beschaffen muss. Bei den Betriebs- und Instandhaltungskosten rechnen wir für 2009 ebenfalls mit einem Anstieg.