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Ergebnisentwicklung RWE npower

RWE npower wird voraussichtlich deutlich unter Vorjahr abschließen. Sollte die Pfundschwäche anhalten, würden Währungseffekte das Ergebnis belasten. Das Erzeugungsgeschäft verläuft aus heutiger Sicht weiterhin positiv. Unsere Erträge aus der kurzfristigen Vermarktung von Kraftwerkskapazitäten werden aber voraussichtlich nicht das außergewöhnlich hohe Niveau von 2008 erreichen. Die Kosten durch den Emissionshandel werden etwa so hoch liegen wie im Vorjahr. RWE npower muss im laufenden Geschäftsjahr voraussichtlich etwa 35 % der benötigten CO2-Zertifikate am Markt zukaufen. Im Strom- und Gasvertrieb bleibt das Marktumfeld sehr schwierig. Hier birgt der aggressive Wettbewerb erhebliche Risiken. Außerdem erwarten wir steigende Belastungen durch staatliche Programme, die die britischen Versorger dazu verpflichten, Energiesparmaßnahmen bei Privatkunden und Kommunen zu fördern und einkommensschwache Haushalte zu unterstützen. Der Zusatzaufwand daraus könnte sich gegenüber 2008 auf rund 100 Mio. € belaufen. Die Rezession in Großbritannien führt überdies zu vermehrten Forderungsausfällen in allen Kundensegmenten. Außerdem erhöhen sich die Personalkosten, weil RWE npower mehr Mitarbeiter im Vertrieb beschäftigen wird.