Währungsumrechnung


Die Gesellschaften bewerten in ihren Einzelabschlüssen nicht monetäre Posten in fremder Währung zum Bilanzstichtag mit dem Kurs, der am Tag der Erstverbuchung galt. Monetäre Posten werden mit dem Kurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Bis zum Bilanzstichtag eingetretene Kursgewinne und -verluste aus der Bewertung von monetären Bilanzposten in fremder Währung werden ergebniswirksam in den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. Aufwendungen berücksichtigt.

Als Umrechnungsverfahren für Abschlüsse von Gesellschaften außerhalb des Euro-Raumes wird die funktionale Währungsumrechnung angewendet. Da die in den Konzernabschluss einbezogenen wesentlichen Auslandsgesellschaften ihr Geschäft selbstständig in ihrer Landeswährung betreiben, werden im Konzernabschluss ihre Bilanzposten zu Tagesmittelkursen am Bilanzstichtag in Euro umgerechnet. Dies gilt auch für die Geschäfts- oder Firmenwerte, die als Vermögenswerte der wirtschaftlich selbstständigen ausländischen Teileinheiten betrachtet werden. Differenzen gegenüber der Vorjahresumrechnung werden als erfolgsneutrale Veränderung im Other Comprehensive Income ausgewiesen. Aufwands- und Ertragsposten werden mithilfe von Jahresdurchschnittskursen umgerechnet. Bei der Umrechnung der Jahresabschlüsse von Konzerngesellschaften, die ihren Sitz in einem Hochinflationsland haben, wird IAS 29 angewandt. Im Geschäftsjahr und im Vorjahr war kein wesentliches Unternehmen in einem solchen Land ansässig. Bei der Umrechnung der Eigenkapitalfortschreibung ausländischer Unternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden, wird entsprechend vorgegangen.

Für die Währungsumrechnung wurden u.a. folgende Wechselkurse zugrunde gelegt:

Wechselkurse

Durchschnitt

 

Stichtag

in €

2008

2007

 

31.12.08

31.12.07

1 US-Dollar

0,68

0,72

 

0,72

0,68

1 Pfund Sterling

1,25

1,46

 

1,05

1,36

100 tschechische Kronen

3,99

3,61

 

3,72

3,76

100 ungarische Forint

0,40

0,40

 

0,38

0,39

1 polnischer Zloty

0,28

0,26

 

0,24

0,28