Übrige Finanzanlagen


Die unter den übrigen Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an nicht konsolidierten Tochterunternehmen und an nicht nach der Equity-Methode bilanzierten assoziierten Unternehmen/Gemeinschaftsunternehmen sowie die übrigen Beteiligungen und die langfristigen Wertpapiere gehören fast ausnahmslos der Kategorie „Zur Veräußerung verfügbar“ an. In diese Kategorie werden Finanzinstrumente eingeordnet, die weder Kredite und Forderungen oder bis zur Endfälligkeit gehaltene Finanzinvestitionen darstellen, noch erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden. Sie werden sowohl bei der Erstbilanzierung als auch in den Folgeperioden mit dem beizulegenden Zeitwert angesetzt, sofern dieser verlässlich ermittelbar ist. Die Erstbewertung findet am Erfüllungstag statt. Unrealisierte Gewinne und Verluste werden unter Berücksichtigung latenter Steuern im Other Comprehensive Income erfasst. Bei Veräußerung der Finanzinstrumente wird der Gewinn oder Verlust erfolgswirksam. Liegen wesentliche objektive Hinweise für eine Wertminderung eines Vermögenswertes vor, wird dieser erfolgswirksam abgeschrieben. Hinweise auf eine Wertminderung können z.B. erhebliche finanzielle Schwierigkeiten des Schuldners, ein Ausfall oder Verzug von Zins- und Tilgungszahlungen oder das Verschwinden eines aktiven Marktes für einen finanziellen Vermögenswert infolge finanzieller Schwierigkeiten sein.