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Kennzahlen des Wertmanagements1 |
Betrieb- |
Betrieb- |
ROCE |
Kapital- |
Rela- |
Abso- |
Abso- | ||||||||
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in Mio. € |
in Mio. € |
in % |
in % |
in % |
in Mio. € |
in Mio. € | ||||||||
| |||||||||||||||
|
RWE Power3 |
3.7064 |
15.349 |
24,2 |
10,5 |
13,7 |
2.105 |
1.188 | ||||||||
|
RWE Energy |
2.296 |
20.844 |
11,0 |
9,0 |
2,0 |
420 |
586 | ||||||||
|
RWE npower |
724 |
6.424 |
11,3 |
10,0 |
1,3 |
82 |
-153 | ||||||||
|
Sonstige, Konsolidierung |
-206 |
-2.907 |
- |
- |
- |
350 |
453 | ||||||||
|
RWE-Konzern |
6.5204 |
39.710 |
16,4 |
9,0 |
7,4 |
2.957 |
2.074 | ||||||||
Im Zentrum unserer Strategie steht die Steigerung des Unternehmenswertes. Zusätzlicher Wert wird dann geschaffen, wenn die Rendite auf das eingesetzte Vermögen die Kapitalkosten übersteigt. Wir messen die Rendite als Return on Capital Employed (ROCE). Auch 2007 konnten wir den Wert des Unternehmens deutlich steigern. Der ROCE lag bei 16,4 % und damit weit über den Konzern-Kapitalkosten von 9,0 % vor Steuern. Ausschlaggebend dafür war die gute operative Ertragslage.
Auf den Seiten 208f erläutern wir, wie die Kennzahlen des Wertmanagements ermittelt werden. Wir haben das Konzept methodisch weiterentwickelt: Abnutzbare Gegenstände des Anlagevermögens erfassen wir 2007 nicht mehr mit ihren aktuellen Buchwerten, sondern mit der Hälfte der historischen Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Die neue Vorgehensweise hat den Vorteil, dass die ROCE-Ermittlung nicht mehr durch das Alter der Anlagen beeinflusst wird. Dies verringert die durch den Investitionszyklus verursachten Rendite-Schwankungen. Wegen des Methodenwechsels weist der RWE-Konzern nun ein deutlich höheres betriebliches Vermögen und dementsprechend niedrigere Renditen auf. Um die Vergleichbarkeit mit den Vorjahreszahlen zu gewährleisten, haben wir diese entsprechend angepasst.
Zentrale Steuerungsgröße für alle Konzernaktivitäten ist der Wertbeitrag. Er ergibt sich, wenn man die Differenz von ROCE und Kapitalkosten mit dem betrieblich gebundenen Vermögen multipliziert. Der Wertbeitrag des RWE-Konzerns belief sich nach der neuen Methodik auf 2.957 Mio. €. Das sind 883 Mio. € mehr als 2006.
Zur Entwicklung der Wertbeiträge der Unternehmensbereiche:
- RWE Power lieferte mit 2.105 Mio. € den größten Beitrag zur Wertsteigerung im RWE-Konzern. Gegenüber dem Vorjahr konnte der Bereich um 917 Mio. € zulegen. Hier spiegeln sich die verbesserte Ertragslage unserer deutschen Stromerzeugung und das außergewöhnlich gute Handelsergebnis wider. Wertbeitragsmindernd wirkte, dass der Bereich verstärkt investierte. Dies führte unmittelbar zu einer Erhöhung des betrieblichen Vermögens, während die positiven Ergebniseffekte teilweise erst Jahre später bei Inbetriebnahme der neuen Anlagen eintreten.
- RWE Energy erwirtschaftete einen Wertbeitrag von 420 Mio. € und verzeichnete damit einen Rückgang um 166 Mio. €. Der wichtigste Einzeleffekt waren die Ergebniseinbußen aus der Kürzung der deutschen Netznutzungsentgelte.
- RWE npower konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr erstmals die Kapitalkosten decken. Der britische Energieversorger erzielte einen Wertbeitrag von 82 Mio. €. Gegenüber 2006 ist das ein Plus von 235 Mio. €, das im Wesentlichen auf der Ertragsverbesserung in der Stromerzeugung beruht. Gestiegene Investitionen verursachten gegenläufige Effekte. Auch ohne den Methodenwechsel bei der Ermittlung des betrieblichen Vermögens hätte RWE npower die Kapitalkosten verdient. Nach der alten Vorgehensweise ergäbe sich ein Wertbeitrag von 40 Mio. € (Vorjahr: -185 Mio. €).