Stromaufkommen nach |
RWE Power1 |
|
RWE npower2 |
|
RWE-Konzern3 |
|||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
in Mrd. kWh |
2007 |
2006 |
|
2007 |
2006 |
|
2007 |
2006 |
||||||||
|
||||||||||||||||
Eigenerzeugung |
178,9 |
184,0 |
|
33,8 |
36,5 |
|
216,1 |
223,7 |
||||||||
Braunkohle |
76,1 |
72,9 |
|
- |
- |
|
76,1 |
72,9 |
||||||||
Steinkohle |
55,3 |
50,1 |
|
15,1 |
20,8 |
|
71,0 |
71,6 |
||||||||
Kernenergie |
32,1 |
47,3 |
|
- |
- |
|
32,1 |
47,3 |
||||||||
Gas |
10,1 |
8,7 |
|
17,7 |
14,4 |
|
29,3 |
24,3 |
||||||||
Erneuerbare Energien |
3,2 |
3,0 |
|
0,8 |
0,6 |
|
5,2 |
4,8 |
||||||||
Pumpwasser, Öl, Sonstige |
2,1 |
2,0 |
|
0,2 |
0,7 |
|
2,4 |
2,8 |
||||||||
Konzernexterner Strombezug |
- |
- |
|
23,74 |
23,54 |
|
108,2 |
106,1 |
||||||||
Gesamt |
178,9 |
184,0 |
|
57,5 |
60,0 |
|
324,3 |
329,8 |
||||||||
Der RWE-Konzern hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 216,1 Mrd. kWh Strom produziert, 3 % weniger als 2006. Eigenerzeugung und Fremdbezug summierten sich zu einem Stromaufkommen von 324,3 Mrd. kWh. Hier lagen wir geringfügig unter Vorjahresniveau. Im Berichtsjahr entfielen 35 % der Stromproduktion auf Braunkohle, 33 % auf Steinkohle, 15 % auf Kernenergie und 14 % auf Gas. Der Anteil der erneuerbaren Energien betrug 2 %.
RWE Power steuerte 178,9 Mrd. kWh zur gesamten Eigenerzeugung bei; das entspricht einem Anteil von 83 %. Darin enthalten ist auch die Produktion von Kraftwerken, die sich nicht in RWE-Eigentum befinden, über deren Einsatz wir jedoch aufgrund langfristiger Vereinbarungen frei verfügen können. Gegenüber 2006 verringerten sich die Strommengen der RWE Power um 3 %. Hauptgrund waren außerplanmäßige Stillstände unserer beiden Kernkraftwerksblöcke am Standort Biblis. Hier waren Montagemängel bei Spezialdübeln zu beheben. Block A war von September 2006 bis Februar 2008 außer Betrieb, Block B von Oktober 2006 bis November 2007. Die ausgefallene Produktion haben wir durch Zukäufe am Großhandelsmarkt und verstärkte Auslastung unserer deutschen Steinkohlekraftwerke ersetzt. Das gemäß Kernenergievereinbarung mit der Bundesregierung noch bestehende Erzeugungskontingent für Biblis bleibt von den Stillständen unberührt. Die im Atomgesetz vorgesehene Stilllegung der Blöcke wird sich dementsprechend verschieben. Weil Biblis vom Netz war, lag unsere Stromerzeugung aus Kernkraft deutlich unter dem Vorjahresniveau; sie sank um 32 %. Dem standen Zuwächse bei den anderen Energieträgern gegenüber: RWE Power hat 10 % mehr Strom aus Steinkohle und 16 % mehr Strom aus Gas erzeugt, u.a. wegen günstiger Marktbedingungen in Deutschland. Bei Braunkohle wurde ein Plus von 4 % erreicht. Ausschlaggebend dafür war eine verbesserte Verfügbarkeit der Kraftwerke, nachdem 2006 ein Brand am Standort Niederaußem und planmäßige Revisionen zu Produktionsbeschränkungen geführt hatten. Im Bereich der regenerativen Energien konnte RWE Power um 7 % zulegen. Vor allem unsere Laufwasserkraftwerke haben mehr Strom erzeugt als im Vorjahr, weil die Flüsse wegen feuchter Witterung mehr Wasser führten.
Die Stromproduktion von RWE npower ging um 7 % auf 33,8 Mrd. kWh zurück. In Großbritannien haben sich die Marktbedingungen für Steinkohle- und Ölkraftwerke erheblich verschlechtert. Daher sank die Erzeugung aus diesen Energieträgern um 27 % bzw. 73 %. Unsere britischen Gaskraftwerke waren dagegen verstärkt im Einsatz, vor allem wegen niedrigerer Brennstoffpreise. Ihre Produktion stieg um 23 %. Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien erhöhte sich ebenfalls um 23 %. Dies ist Folge des fortgesetzten Ausbaus unserer Windkraftkapazitäten. Außerdem lag das Windaufkommen deutlich über dem Vorjahresniveau.
RWE Energy trug mit 3,4 Mrd. kWh geringfügig zur Erzeugung bei. Die Mengen sind hauptsächlich unseren deutschen Regionalgesellschaften zuzuordnen. Im Wesentlichen handelt es sich hier um Strom aus Gas und Wasserkraft.
Der externe Strombezug des RWE-Konzerns stieg um 2 % auf 108,2 Mrd. kWh an, u. a. weil mehr Strom nach dem Gesetz zur Förderung erneuerbarer Energien in das Netz der RWE Energy eingespeist wurde.