Verlauf   

Außenabsatz Strom nach Kunden

RWE Power1

 

RWE Energy

 

RWE npower

 

RWE-Konzern

in Mrd. kWh

2007

2006

 

2007

2006

 

2007

2006

 

2007

2006

1

Inkl. RWE Trading

Privat- und Gewerbekunden

0,3

0,4

 

37,5

38,2

 

22,3

22,3

 

60,4

61,1

Industrie- und Geschäftskunden

-

2,3

 

65,8

58,5

 

32,4

34,1

 

98,2

94,9

Weiterverteiler

14,3

13,7

 

65,0

62,0

 

-

-

 

79,3

75,7

Stromhandel

68,5

80,4

 

-

-

 

-

-

 

68,5

80,4

Gesamt

83,1

96,8

 

168,3

158,7

 

54,7

56,4

 

306,4

312,1

Im Geschäftsjahr 2007 haben wir 306,4 Mrd. kWh Strom an konzernexterne Kunden geliefert, 2 % weniger als 2006. Der Stromabsatz liegt typischerweise etwas unter dem Stromaufkommen. Zurückzuführen ist das auf Netzverluste sowie auf den Eigenverbrauch bei der Braunkohleförderung und in Pumpspeicherkraftwerken.

RWE Power erzielte einen Außenabsatz von 83,1 Mrd. kWh Strom. Davon entfielen 68,5 Mrd. kWh auf den Verkauf konzerneigener Erzeugung am Großhandelsmarkt durch RWE Trading. In den Zahlen nicht erfasst sind reine Handelsgeschäfte mit fremdbezogenem Strom. Gegenüber 2006 verringerte sich der Absatz um 14 %, u.a. wegen des Stillstands unserer beiden Kernkraftwerksblöcke in Biblis.

RWE Energy verkaufte 168,3 Mrd. kWh Strom und damit 6 % mehr als 2006. Gestiegen ist insbesondere der Absatz von Strom, der nach dem deutschen Gesetz zur Förderung erneuerbarer Energien (EEG) und dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWK-G) in unser Netz eingespeist wurde. Auch der Abschluss von Neuverträgen mit Industrieunternehmen und Energieversorgern trug zum Anstieg bei. Ein weiterer Faktor war die gute Konjunktur. Im Geschäft mit Privathaushalten und kleinen Gewerbebetrieben mussten wir dagegen Mengenrückgänge hinnehmen. Zurückzuführen ist das u. a. auf Energieeinsparungen der Verbraucher. Außerdem hat sich die Zahl unserer Kunden wegen steigender Wechselraten leicht verringert.

Zum 31. Dezember 2007 versorgten RWE Energy und ihre Beteiligungsgesellschaften 15,5 Millionen Kunden mit Strom. Im Vorjahr waren es 15,8 Millionen gewesen. Der Rückgang ist unserem Hauptmarkt Deutschland zuzuordnen. Hier verringerte sich der Kundenstamm von 11,9 Millionen auf 11,5 Millionen, u.a. wegen des Verkaufs unserer Minderheitsbeteiligung an den Stadtwerken Wuppertal. Außerdem spürten wir die Folgen des sich verschärfenden Wettbewerbs im deutschen Stromvertrieb. Von unseren Kunden sind rund 350.000 zu einem anderen Anbieter gewechselt; zum Teil werden ihre Vertragskündigungen aber erst im laufenden Jahr wirksam. Hinzugewonnen haben wir rund 100.000 Kunden. Besonders eprimo konnte Akquise-Erfolge vorweisen: Zum Jahresende waren dort bereits 200.000 Haushalte als Kunden registriert. Auf reges Interesse stieß auch unser „Treuestrom“-Angebot für deutsche Privatkunden, das einen konstanten Tarif über drei Jahre vorsieht. Ende 2007 hatten sich bereits 100.000 Haushalte für dieses innovative Vertragsmodell entschieden. Unsere Marktpositionen in Zentralosteuropa blieben vergleichsweise stabil. In Ungarn belieferten wir 2,1 Millionen Kunden, in Polen 0,9 Millionen und in der Slowakei 0,6 Millionen.

RWE npower hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 54,7 Mrd. kWh Strom verkauft und lag damit um 3 % unter dem hohen Vorjahresniveau. Witterungseffekte minderten den Strombedarf für Raumklimatisierung. Dies betraf im Wesentlichen den Unternehmenssektor. Bei britischen Privathaushalten hatte die Witterung wegen der geringen Verbreitung von Klimaanlagen und Stromheizungen keinen wesentlichen Einfluss auf den Stromverbrauch.

Ende 2007 waren über 4,3 Millionen Haushalte und kleine Gewerbebetriebe Stromkunden von RWE npower – etwa so viel wie im Vorjahr. Bei britischen Haushalten haben wir einen Marktanteil von 16 %. Die Zahl der Industrie- und Geschäftskunden lag bei 103.000 und blieb damit ebenfalls nahezu unverändert.

Stromabsatz des RWE-Konzerns nach Regionen 2007 (2006) (Tortendiagramm)

 

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