Zentrale Finanzierung.
Die Finanzierung des RWE-Konzerns wird zentral von der RWE AG verantwortet. Nur in Einzelfällen nehmen unsere Tochtergesellschaften Kapital direkt auf, etwa wenn die Nutzung lokaler Kredit- und Kapitalmärkte wirtschaftlich vorteilhaft ist. Daneben übernimmt die RWE AG die Koordination, wenn Konzerngesellschaften Haftungsverhältnisse eingehen, indem sie Garantien oder Patronatserklärungen abgeben. Die Bündelung dieser Aufgaben ist Grundvoraussetzung für eine zentrale Steuerung und Überwachung von Risiken. Außerdem stärken wir damit unsere Verhandlungsposition gegenüber Kreditinstituten und anderen Marktteilnehmern.
Finanzielle Flexibilität.
Wir verfügen über einen hohen und stabilen Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit sowie über flexible Finanzierungsinstrumente. Mit einem Debt-Issuance-Programm über 20 Mrd. € können wir langfristige Mittel am Kapitalmarkt beschaffen. Für die kurzfristige Finanzierung am Geldmarkt steht uns ein Commercial-Paper -Programm über 5 Mrd. US$ zur Verfügung. Zum Jahresende 2007 hatten wir Anleihen mit einem Nominalvolumen von 11,1 Mrd. € aus dem Debt-Issuance-Programm in Anspruch genommen. Das Commercial-Paper-Programm stand uns per 31. Dezember 2007 in vollem Umfang zur Verfügung. Darüber hinaus besteht eine syndizierte Kreditlinie über 4 Mrd. €, die als Liquiditätsreserve dient. Diese haben wir ebenfalls nicht genutzt. Die eine Hälfte der Kreditlinie hat eine Laufzeit von 364 Tagen, die andere von fünf Jahren. Die genannten Finanzierungsprogramme und die Kreditlinie verpflichten uns nicht zur Einhaltung bestimmter Zinszahlungs-, Verschuldungs- oder Mindestkapitalgrenzen, bei deren Verletzung wir zur vorzeitigen Rückzahlung oder Stellung von Sicherheiten verpflichtet wären. Ebenso wenig müssen wir ein vorgegebenes Rating -Niveau einhalten.