Verlauf   

Sachanlageinvestitionen über Vorjahreshöhe.

Die Sachanlageinvestitionen werden wir 2008 deutlich aufstocken. Den stärksten Zuwachs planen wir bei RWE Power. Im laufenden Jahr wollen wir mit dem Bau der Steinkohle-Doppelblöcke in Hamm und im niederländischen Eemshaven beginnen. Für beide Projekte laufen derzeit die Genehmigungsverfahren. Die Arbeiten am Gaskraftwerk in Lingen und am Braunkohle-Doppelblock in Neurath sind bereits weit fortgeschritten. Die Inbetriebnahme dieser Anlagen ist für 2009 bzw. 2010 vorgesehen. Die Kosten für Kraftwerkskomponenten sind zuletzt deutlich angestiegen. Durch die frühzeitige Sicherung von Komponenten konnten wir den Preisanstieg für unsere Großprojekte dämpfen. Unsere UpstreamGlossar-Tochter RWE Dea wird verstärkt in die Gasförderung investieren, besonders in Nordafrika. Auch RWE Energy hat das Investitionsbudget aufgestockt. Rund 80 % der Mittel setzen wir im Netzgeschäft ein. Weitere Mittel fließen in Gasspeicherprojekte. RWE npower wird ebenfalls mehr investieren. Unsere wichtigsten Vorhaben in Großbritannien sind die neuen Gaskraftwerke in Staythorpe und Pembroke. Außerdem bauen wir Offshore-Windkraftanlagen an der walisischen Küste. In Summe dürften die Sachinvestitionen des RWE-Konzerns (ohne American Water) 2008 eine Größenordnung von 6 Mrd. € erreichen. Gegenüber 2007 wäre das ein Plus von mehr als 70 %.

Nettoschulden unter Vorjahresniveau.

Trotz der geplanten Dividendenzahlungen im April und stark ansteigender Investitionsausgaben werden wir die Nettoschulden im laufenden Geschäftsjahr voraussichtlich weiter zurückführen. Ausschlaggebend dafür sind der erwartete hohe operative Mittelzufluss und unsere Annahme, bis Jahresende mindestens die Aktienmehrheit an American Water an der Börse platzieren zu können. Unsere gute Reputation als Anleihe-Emittent bietet uns jederzeit Zugang zu kurz- und langfristigen Finanzierungsquellen. Für 2008 betragen die Kapitalmarktfälligkeiten 1,6 Mrd. €.


 

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