Verlauf   

Mitarbeiterzahl: deutlicher Anstieg erwartet.

Für das laufende Geschäftsjahr rechnen wir mit einem Anstieg des Personalstands um mehr als 1.500 Mitarbeiter. Vor allem RWE Power und RWE npower werden neue Stellen schaffen.

Beschaffung: keine wesentlichen Preisrisiken für 2008 erwartet.

Wie bereits dargestellt, haben wir unserer Stromproduktion für 2008 bereits größtenteils am TerminmarktGlossar verkauft. Dabei gehen wir grundsätzlich so vor, dass zeitgleich mit dem Abschluss eines Lieferkontrakts die zur Erzeugung benötigten Brennstoffe beschafft bzw. preislich abgesichert werden. Dies gilt auch für den Zukauf von CO2-Zertifikaten. Unsere Kosten für Gas, Steinkohle und Emissionsberechtigungen sind daher – ebenso wie unsere Stromerlöse – größtenteils noch durch frühere Preisentwicklungen auf den Terminmärkten bestimmt. Bei Braunkohle, die wir in unseren eigenen Tagebauen fördern, sind wir keinen Beschaffungspreisrisiken ausgesetzt. Die Deckung des Uranbedarfs unserer Kernkraftwerke haben wir über langfristige Bezugsverträge zu festen Konditionen gesichert. In der Kernenergie machen die Beschaffungskosten für Brennstoffe typischerweise nur einen geringen Teil der gesamten Erzeugungskosten aus. Prognosen über unsere Beschaffungskosten sind generell nur eingeschränkt möglich. So hängt der Brennstoffeinsatz in Kraftwerken stark von deren Auslastung ab. Diese wird mitbestimmt durch die Entwicklung der Spotpreise an den Strom- und Brennstoffmärkten; ebenso können ungeplante Kraftwerksstillstände eintreten. Beim Einkauf von Materialien und Dienstleistungen sehen wir auch für 2008 Einsparpotenziale. Bei der Beschaffung von Rohstoffen erwarten wir zudem Vorteile durch die Zusammenlegung von RWE Gas Midstream und RWE Trading zur neuen RWE Supply & Trading.


 

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