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Wassermarkt: Wenig anfällig für konjunkturelle Schwankungen

Die RWE-Kernregionen Europa und USA zeichnen sich durch dauerhafte Wachstumspotenziale aus

Der Markt für regulierte Wasser- und Abwasserdienstleistungen entwickelte sich 2003 weiterhin stabil. Konjunkturelle Faktoren wirken sich hier nur in geringem Maße aus. Durch den hohen Investitionsbedarf zur Verbesserung der Wasserqualität und der Infrastruktur ergeben sich in den RWE-Kernregionen Europa und USA dauerhafte Wachstumspotenziale. Unser strategisches Augenmerk liegt auf

  • Investitionen in eigene Leitungsnetze, die über regulatorisch genehmigte Erhöhungen der Wassertarife zu steigendem Umsatz führen,
  • Übernahme der Betriebsführung für Wasserunternehmen in kommunalem oder staatlichem Besitz und
  • dem Erwerb von Wasseraktivitäten im Rahmen der Privatisierung in Regionen, wowir bereits tätig sind.

In Großbritannien werden derzeit die Rahmenbedingungen für die nächste fünfjährige Regulierungsperiode ausgehandelt, die 2005 beginnt. Dabei zeichnet sich ab, dass die Investitionsbedingungen für die Wasserversorger günstiger gestaltet werden. In den USA haben ungünstige Witterungseinflüsse kurzfristige Ertragsschwankungen hervorgerufen. Instandhaltungsaufwendungen nach einem frostreichen Winter und Erlöseinbußen durch überdurchschnittlich starke Niederschläge drückten in zahlreichen Bundesstaaten die Gewinne der Wasserversorger. Im hochfragmentierten deutschen Wassermarkt mit seinen über 6.000 überwiegend lokalen Wasserversorgern verläuft die Privatisierung weiterhin nur zögerlich.