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RWE Thames Water: Umsatz konsolidierungsbedingt stark gestiegen

RWE Thames Water schloss deutlich über Vorjahr ab. Das regulierte Geschäft machte mehr als 80 % des betrieblichen Ergebnisses aus

RWE Thames Water steigerte den Außenumsatz um 49 % auf rund 4.249 Mio. €. Ausschlaggebend dafür war die Erstkonsolidierung von American Water im Januar 2003. Dadurch kamen 1.555 Mio. € Umsatz hinzu. Weitere Konsolidierungseffekte resultierten aus der erstmals ganzjährigen Einbeziehung der spanischen Wasserunternehmen Pridesa und Ondagua (+ 60 Mio. €) sowie der RWW Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft (+ 20 Mio. €). Gegenläufig wirkten negative Wechselkurseinflüsse. Bereinigt um Währungs- und Konsolidierungseffekte wuchs das Geschäftsvolumen um rund 4 %. Hierzu trugen Preisanpassungen und gestiegene Absatzmengen im US-Geschäft und in Chile bei. In Großbritannien schlugen Wechselkurseffekte und Desinvestitionen im nicht regulierten Geschäft erlösmindernd zu Buche. Gegenläufig wirkten inflationsbedingte Preisanhebungen im regulierten Geschäft.

Betriebliches Ergebnis um 43 % gesteigert
Das EBITDA im Unternehmensbereich RWE Thames Water verbesserte sich u m 39 % auf 2.018 Mio. €. Das betriebliche Ergebnis legte um 43 % auf 1.374 Mio. € zu. Hierin sind negative Währungseffekte von rund 107 Mio. € enthalten. Mehr als 80 % des betrieblichen Ergebnisses stammten aus reguliertem Geschäft.

Der deutliche Ertragszuwachs beruht wesentlich auf der Erstkonsolidierung von American Water. Das betriebliche Ergebnis des US-Wasserversorgers betrug 425 Mio. €. Auf Dollar-Basis lag es um rund 16 % über dem nach US-GAAP ermittelten Vorjahreswert. Belastungen infolge ungünstiger Witterungsbedingungen konnte American Water durch Effizienzsteigerungen weitgehend abfedern. Ohne die genannten Konsolidierungs- und Wechselkurseffekte hätte RWE Thames Water um rund 9 % über Vorjahr abgeschlossen. Maßgeblich dafür waren Ertragsverbesserungen im nicht regulierten britischen Geschäft. Durch die Einbeziehung von American Water (inkl. Firmenwert) in das betriebliche Vermögen sank der Wertbeitrag des Wasserbereichs auf - 312 Mio. €.