Kennzahlenvergleich
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RWE Energy: Investitionen

Deutlicher Rückgang nach Akquisitionen im Vorjahr

RWE Energy hat 1.652 Mio. € für Investitionen eingesetzt. Damit lagen wir 74 % unter dem Vergleichswert für 2002. Grund waren die mit 652 Mio. € erheblich verringerten Finanzanlageinvestitionen. Hier war der Vorjahreswert wegen der Übernahme des tschechischen Gasgeschäfts für rund 4,1 Mrd. € besonders hoch ausgefallen. Hinzu kamen 2002 die Mehrheitserwerbe an STOEN und Obragas. Dem standen im Berichtsjahr nur Akquisitionen geringerer Größenordnung gegenüber: Schwerpunkte waren die Übernahme der noch ausstehenden 25 % an Thyssengas sowie der Erwerb von 49 % am slowakischen Stromversorger VSE. Außerdem haben wir in unser deutsches Stadtwerke-Portfolio investiert. Dabei schlugen besonders unsere Anteilserwerbe in Wuppertal (20 %), Remscheid (25 %) und Velbert (20 %) zu Buche. Das Kartellamt hat uns die Zukäufe unter der Auflage gewährt, dass wir uns von unseren Beteiligungen an den Stadtwerken Leipzig (40 %) und Düsseldorf (20 %) trennen. Hier boten sich uns wegen der Anteilseignerstruktur ohnehin nur begrenzte strategische Möglichkeiten. Unsere Leipziger Anteile haben wir bereits im Berichtsjahr veräußert. Die Sachanlageinvestitionen der RWE Energy erhöhten sich 2003 um 6 % auf 1,0 Mrd. €. Der Großteil der Mittel floss in Maßnahmen zum Ausbau und zur Erneuerung der Netzinfrastruktur.