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RWE Energy: Erhöhter Energieverbrauch in Kontinentaleuropa

Witterungs- und Konjunktureinflüsse steigerten den Strom- und Gasverbrauch in Europa. Die Endkundenpreise haben z.T. stark angezogen

Extreme Witterungsbedingungen haben 2003 den Strom- und Gasverbrauch in unseren wichtigsten kontinentaleuropäischen Märkten in die Höhe getrieben. Der kalte Winter regte die Nachfrage nach Heizstrom und Erdgas an. Im Sommer führte eine Hitzewelle zu erhöhtem Stromverbrauch durch Klimaanlagen. In Zentralosteuropa trug auch die stabile Industriekonjunktur zum Wachstum des Energieeinsatzes bei.

Die Stromnachfrage in unserem Hauptmarkt Deutschland lag 2003 witterungsbedingt 1,5 % über Vorjahr. Mit einem Plus von 4 % hat sich der Gasverbrauch noch stärker erhöht. Hauptgrund war der kühle Winter. Auch der zunehmende Anteil gasbeheizter Wohnungen wirkt tendenziell verbrauchssteigernd. Die Stromnachfrage in unseren zentralosteuropäischen Märkten entwickelte sich unterschiedlich: In Polen hat sie vor allem konjunkturbedingt um 5 % angezogen. Dagegen lag sie in Ungarn nur 2 % über Vorjahr und stagnierte in der Slowakei. Strukturwandel und Modernisierung der Industrie dämpften die Zuwachsraten dieser Länder. Die Gasnachfrage ist in unserem Hauptmarkt Tschechien um 6 %, in Ungarn sogar um mehr als 10 % angestiegen. Ausschlaggebend waren auch hier die kühlen Wintertemperaturen.