Ereignisse nach Ablauf des Geschäftsjahres
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Die britische Regierung hat am 19. Januar 2004 einen ersten Entwurf zum Nationalen Allokationsplan (NAP) vorgelegt. Darin wird geregelt, wie die Zuteilung von CO2-Emissionsrechten an Anlagenbetreiber in Großbritannien in der ersten Phase des EU-Emissionshandels von 2005 bis 2007 erfolgen soll. Der Entwurf sieht vor, dass RWE Innogy für diesen Zeitraum Emissionsrechte im Umfang von 14,9 Mio. Tonnen pro Jahr erhält. Zum Vergleich: 2002 hat das Unternehmen 23,5 Mio. Tonnen ausgestoßen. Die Unterdeckung reflektiert eine, verglichen mit der Industrie, sehr knappe Zuteilung an den Energiesektor. Die britische Regierung begründet dies damit, dass Energieunternehmen die Belastungen ganz oder teilweise über Strompreiserhöhungen weitergeben können. Die EU-Staaten müssen ihre endgültigen NAP-Entwürfe bis Ende März der EU-Kommission zuleiten.
Deutscher Allokationsplan zum CO2-Emissionshandel noch offen
In Deutschland gingen zu Jahresbeginn die politischen Arbeiten zur Aufstellung des Nationalen Allokationsplans (NAP) in die Schlussabstimmung. Bis Mitte Februar blieben zentrale Fragen ungelöst. So wird noch diskutiert, welche Gesamtemissionsmengen zur Verfügung stehen. Offen ist auch, ob neue Kohlekraftwerke mit ausreichenden Emissionsrechten ausgestattet werden und ob eine Übertragung der Zertifikate von alten auf neue Anlagen möglich sein wird.
RWE Innogy stellt Weichen für Ausbau der Windkraft
Im Januar 2004 hat sich RWE Innogy mit zwei privaten Finanzierungsgesellschaften über den gemeinsamen Ausbau von Windkraftkapazitäten in Großbritannien verständigt. Der britische Energieversorger wird seine bestehenden Anlagen und Entwicklungsprojekte über die nächsten drei Jahre in ein Joint Venture einbringen, an dem alle Partner zu je einem Drittel beteiligt sein werden. Das Gemeinschaftsunternehmen wird über rund 100 Mio. £ Eigenkapital verfügen. Außerdem haben Banken bereits eine verbindliche Kreditzusage über 300 Mio. £ gegeben. Ziel ist es, die Windkraftleistung von aktuell rund 220 MW auf 430 MW zu erweitern. Mit dieser Lösung können wir unsere Wettbewerbsposition im Bereich erneuerbarer Energien bei geringer Kapitalbindung ausbauen.
Verkauf der CONSOL-Beteiligung abgeschlossen
Im Februar haben wir uns mit Investoren über den Verkauf unserer verbliebenen 18,5 %-Beteiligung am US-Steinkohleunternehmen CONSOL Energy geeinigt. Im Rahmen einer Privatplatzierung erlösen wir demnach für die 16,6 Millionen Aktien 296 Mio. US$. Das entspricht 17,82 US$ je Aktie vor Abzug der Transaktionskosten. Der Veräußerungserlös für unsere ursprünglich 58 Millionen CONSOL-Aktien beträgt damit insgesamt 1.034 Mio. US$.

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