Ergebnisrisiken bestehen aufgrund des ständigen Wandels im politischen, rechtlichen und gesellschaftlichen Umfeld des RWE-Konzerns. Angesichts des hohen Anteils von Braun- und Steinkohlekraftwerken in unserem StromerzeugungsPortfolio ergibt sich für den RWE-Konzern ein wesentliches Risiko aus der von der EU beschlossenen Einführung eines Treibhausgas-Emissionshandels. Um diesem Risiko entgegenzuwirken, werden wir die spezifischen CO
2-Emissionen weiter reduzieren und mit anstehenden Kraftwerksinvestitionen das Gesamtportfolio noch flexibler ausrichten. Im Rahmen unserer politischen Arbeit wirken wir zudem an der konkreten Ausgestaltung des Emissionshandels mit. Vorrangiges Ziel ist dabei die Ausstattung mit Emissionsrechten entsprechend unserem aktuellen Bedarf. Darüber hinaus setzen wir uns dafür ein, dass die Regelungen langfristig gültig bleiben und uns einen stabilen und verlässlichen Rahmen für zukünftige Investitionen bieten.
Aufgrund genehmigungsrechtlicher Risiken in unseren Tagebauen und Kernkraftwerken könnte es zu einer Beeinträchtigung der Rohstoffförderung sowie der Stromerzeugung kommen. Diesem Risiko wird durch sorgfältige Vorbereitung und Begleitung unserer Genehmigungsanträge so weit wie möglich vorgebeugt.
Im Netzbereich bestehen Risiken durch zunehmenden Aufwand für
Regelenergie sowie durch die Einführung eines Regulators für Strom und Gas und damit wachsenden Druck auf die Netznutzungsentgelte in Deutschland. Wir gehen diese Risiken durch intensiven Dialog und das Einbringen unserer Sachkompetenz an.
Im Wassergeschäft ergeben sich Risiken aus regulatorischen Entscheidungen in Großbritannien und den USA, die stets Teil politischer Prozesse sind.