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Weitere Beratungsschwerpunkte des Aufsichtsrats


Regelmäßiger Bestandteil der Beratungen im Aufsichtsrat war die fortlaufende, detaillierte Berichterstattung über die Umsatz- und Ergebnisentwicklung des Konzerns und der einzelnen Geschäftsfelder einschließlich der Maßnahmen zur Kostensenkung. Ferner erörterte der Aufsichtsrat kontinuierlich die Finanzlage des Konzerns. Das vom Vorstand eingeleitete Programm zum Schuldenabbau lag dabei jeweils deutlich über Plan, was auch vor dem Hintergrund der Sicherung eines guten Ratings auf dem Fremdkapitalmarkt von hoher Bedeutung ist. In der Sitzung am 11. Dezember 2003 hat sich der Aufsichtsrat zudem intensiv mit der vom Vorstand vorgelegten Unternehmensplanung für das Jahr 2004 und einer Vorschau für die beiden folgenden Jahre befasst. Abweichungen von früher aufgestellten Planungen und Zielen hat der Vorstand ausführlich erläutert.

Mehrfach befasste sich das Plenum zudem mit den für RWE relevanten Entwicklungen in der Gesetzgebung, insbesondere im Energie-, Umwelt- und Steuerrecht. Besondere Berücksichtigung fanden dabei die Einführung eines Regulators für den deutschen Energiemarkt und der Emissionshandel in den EU-Mitgliedsstaaten. Wie schon im Vorjahr wurde außerdem mehrfach über das Thema Corporate Governance beraten. Neben den 2003 abgegebenen Entsprechenserklärungen wurden vor allem die zur Jahresmitte in Kraft getretenen Änderungen im Deutschen Corporate Governance Kodex und die darin empfohlene höhere Transparenz der Vergütung der Gesellschaftsorgane diskutiert. Außerdem hat der Aufsichtsrat im Jahr 2003 entsprechend seiner Geschäftsordnung die vom Kodex empfohlene Effizienzprüfung durchgeführt.

Ferner wurde im Berichtszeitraum eine Reihe von Geschäften gebilligt, für die gemäß Satzung die Zustimmung des Aufsichtsrates erforderlich ist. Dies betraf zum einen den Beteiligungsbereich mit der Aufstockung der bisherigen 75 %igen Beteiligung an der Thyssengas GmbH um weitere 25 % auf 100 % sowie die Veräußerung des 20 %-Anteils der früheren RWE Plus AG an der Stadtwerke Düsseldorf AG und der 40 %-Beteiligung der envia Mitteldeutsche Energie AG an der Stadtwerke Leipzig GmbH. Zum anderen wurde die Erweiterung des bestehenden europäischen Debt- Issuance-Programms von 15 auf 20 Mrd. € genehmigt.

Schließlich hat sich der Aufsichtsrat ausführlich mit der Veräußerung der Anteile der früheren RWE Rheinbraun AG an der CONSOL Energy Inc. befasst.