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Grünes Licht für Einbindung der RWE Gas in die neue Konzernstruktur


Nach der Einigung mit den kommunalen Aktionären der RWE Gas konnten wir das Gasgeschäft komplett in die neue Konzernstruktur einbeziehen

Unser deutsches Gasgeschäft haben wir zum 1. Januar 2004 in die Regionalstruktur der RWE Energy eingegliedert. Voraussetzung dafür war die Zustimmung der kommunalen Aktionäre der RWE Gas, die mit 20,03 % der Anteile eine Sperrminorität ausübten. Im November 2003 konnten wir uns mit ihnen über die Einbeziehung der Gesellschaft in die neue Konzernstruktur einigen. Die unternehmerische Verantwortung für unsere kontinentaleuropäischen Gasvertriebs- und Gasnetzaktivitäten liegt jetzt ausschließlich bei der RWE Energy. Zum Ausgleich haben wir den kommunalen Aktionären eine Einmalzahlung von 100 Mio. € gewährt. Darüber hinaus erhalten sie von 2004 bis 2008 eine jährliche Garantiedividende von 48 Mio. €. Nach Auflösung der RWE Gas sind sie mit 20,03 % an der neuen RWE Westfalen-Weser-Ems AG beteiligt. Diese Regionalgesellschaft der RWE Energy hat den Großteil der deutschen RWE Gas-Aktivitäten übernommen.
 
Wir haben mit den kommunalen Aktionären außerdem vereinbart, dass sie ihren Anteil mit wirtschaftlicher Wirkung zum 31. Dezember 2008 für 800 Mio. € an die RWE Energy AG abgeben. Unsere Zahlungen summieren sich damit auf einen Gesamtbarwert von 900 Mio. €. Demgegenüber war der anteilige Wert der Kommunalbeteiligung an RWE Gas im Rahmen eines Teilbeherrschungsvertrages vom 24. April 2002 mit 668 Mio. € beziffert worden. Die erhöhte Zahlung ist für uns vertretbar, weil wir mit Erhalt der vollständigen unternehmerischen Führung deutliche Markt- und Effizienzvorteile erzielen können. Das ist einer der Faktoren für die erwähnte Aufstockung unseres Kostensenkungsziels.