Kennzahlenvergleich
Verlauf letzte 15 

Erlöse im Kerngeschäft um 16 % gesteigert


Während wir im Kerngeschäft stark wachsen konnten, hat sich der Umsatz im Nicht-Kerngeschäft erheblich verringert

RWE erzielte 2003 einen Außenumsatz von 43,9 Mrd. €. Damit lagen wir um 6 % unter Vorjahr. Während wir im Kerngeschäft um 16 % wachsen konnten, verzeichneten wir im Nicht-Kerngeschäft einen Rückgang um 70 %. Die Umsatzentwicklung wurde maßgeblich durch Konsolidierungseffekte beeinflusst:

  • Bei RWE Energy ist der starke Zuwachs u.a. darauf zurückzuführen, dass die hier erfassten tschechischen Gasaktivitäten im Vorjahr nur mit acht Monaten enthalten waren. Wir hatten sie zum 1. Mai 2002 in den Konzernabschluss aufgenommen. Ihr Umsatz lag bei 1.887 Mio. € (Vorjahr: 1.044 Mio. €). Durch die Einbeziehung des polnischen Stromanbieters STOEN zum 1. Januar 2003 kamen Erlöse in Höhe von 354 Mio. € hinzu. Weiteres Wachstum resultierte aus der erstmals ganzjährigen Einbeziehung des niederländischen Gasversorgers Obragas zum 1. Juli 2002. Das Unternehmen kam 2003 auf einen Umsatz von 290 Mio. € (Vorjahr: 121 Mio. €).

  • RWE Innogy war im Vorjahr wegen der Erstkonsolidierung zum 1. Juni nur mit sieben Monaten erfasst. Der britische Energieversorger erlöste 5.552 Mio. € (Vorjahr: 3.562 Mio. €).

  • Bei RWE Thames Water steuerte der im Januar 2003 einbezogene US-Wasserversorger American Water zusätzlichen Umsatz von 1.555 Mio. € bei.

  • Gegenläufig wirkte bei RWE Power die Entkonsolidierung unserer US-Tochter CONSOL Energy zum 30. September 2003. Das Steinkohle- und Gasunternehmen war daher im Berichtszeitraum nur mit neun Monaten berücksichtigt. Sein Umsatz sank von 2.256 Mio. € auf 1.425 Mio. €.

 

  • Im Nicht-Kerngeschäft schlägt sich der Verkauf unseres Raffinerie- und Tankstellengeschäfts zum 1. Juli 2002 nieder. Diese Aktivitäten hatten im Vorjahr mit sechs Monaten 7.682 Mio. € zum Konzernerlös beigesteuert.
Bereinigt um alle Konsolidierungseffekte lag der Konzernumsatz in etwa auf Vorjahresniveau. Starkem Wachstum bei RWE Energy stand der schwache Absatz bei Heidelberger Druckmaschinen gegenüber. Hinzu kamen negative Währungseinflüsse: US-Dollar und britisches Pfund haben 2003 gegenüber dem Euro deutlich an Wert eingebüßt. Daher fällt der in diesen Währungen erzielte Umsatz – umgerechnet in Euro – niedriger aus. Im Kerngeschäft waren davon besonders RWE Thames Water, RWE Innogy und CONSOL betroffen. Hier minderte der Wechselkurseffekt den Umsatz um rund 1 Mrd. €. Negativ beeinflusst wurden auch die Erlöse des US-Wasserversorgers American Water, der im Vergleichszeitraum des Vorjahres aber noch nicht enthalten war. Wegen der großen Akquisitionen erwirtschaften wir inzwischen etwa die Hälfte unserer Konzernerlöse außerhalb Deutschlands (49 %). Im Vorjahr waren es noch 40 %.

Eine detaillierte Darstellung der Umsatzentwicklung findet sich in den einzelnen Unternehmensbereichen.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Wir erwirtschaften jeden zweiten Euro Umsatz im Ausland