Kennzahlenvergleich
Verlauf letzte 15 

Finanzergebnis RWE-Konzern


Unser Ergebnis je Aktie vor Firmenwert-Abschreibungen stieg um 6 %

Das Finanzergebnis ging um 9 % auf - 2.878 Mio. € zurück. Dies ergibt sich im Wesentlichen aus den großen Akquisitionen der Jahre 2002 und 2003. Ihre Finanzierung und die Übernahme von Altschulden der Unternehmen spiegeln sich in den um 298 Mio. € auf 2.247 Mio. € erhöhten Zinsaufwendungen wider. Während diese Belastungen mit Mittelabflüssen einhergehen, ist der Aufwand aus der Aufzinsung der langfristigen Rückstellungen zahlungsunwirksam. Der Zinsanteil hierfür macht mit - 1.558 Mio. € mehr als die Hälfte des Finanzergebnisses aus. Er hat sich gegenüber Vorjahr leicht verringert. Deutlich verbessert hat sich die Ertragslage im Asset Management. Basis dafür waren gestiegene Aktienkurse und eine Optimierung unseres Anleihe-Portfolios.

Das Ergebnis vor Steuern verringerte sich vor allem wegen des stark rückläufigen neutralen Ergebnisses um 22 % auf 2.123 Mio. €.

Das Ergebnis nach Steuern sank um 31 % auf 936 Mio. €. Dies ergibt eine Steuerquote von 56 %, sofern man die Firmenwert-Abschreibungen einbezieht. Der Anstieg (Vorjahr: 50 %) beruht wesentlich auf verringerten steuerfreien Veräußerungsgewinnen. Hinzu kommt, dass sich die Firmenwert-Abschreibungen erhöht haben. Diese mindern das Vorsteuerergebnis, nicht aber die Steuerschuld. Ohne Berücksichtigung von Firmenwert-Abschreibungen lag die Steuerquote bei 38 %.

Wegen des Ergebniseinbruchs bei Heidelberger Druckmaschinen haben wir mit 17 Mio. € einen positiven Beitrag der Anteile anderer Gesellschafter zum Nettoergebnis des RWE-Konzerns. Der Vorjahreswert hatte noch bei -305 Mio. € gelegen.

Unser Nettoergebnis vor Firmenwert-Abschreibungen hat sich um 6 % auf 1.938 Mio. € erhöht. Daraus ergibt sich ein Ergebnis je Aktie von 3,45 €. Bezieht man die Firmenwert-Abschreibungen mit ein, hat sich das Nettoergebnis verringert. Mit 953 Mio. € lag es um 9 % unter Vorjahr. Das entsprechende Ergebnis je Aktie beträgt 1,69 €.