Bilanzstruktur RWE-Konzern |

Die Bilanzsumme hat sich zum 31. Dezember 2003 um 1,2 Mrd. € auf 99,1 Mrd. € verringert. Hauptgründe waren die Entkonsolidierung von CONSOL Energy sowie die schwächeren Kurse von Dollar und Pfund. Gegenläufig wirkte der Erwerb von American Water. Mit dem US-Wasserversorger kam Anlagevermögen in Höhe von 10,5 Mrd. € hinzu. Darin enthalten ist der Firmenwert in Höhe von 3,2 Mrd. €. Wechselkurseffekte und die Entkonsolidierung von CONSOL Energy schlugen im Anlagevermögen mit -3,8 Mrd. € bzw. -2,7 Mrd. € zu Buche. Stark vermindert haben sich die aktiven latenten Steuern. Der Rückgang um 3,3 Mrd. € ergibt sich im Wesentlichen aus der Saldierung aktiver und passiver latenter Steuern im gleichen Organkreis und der Entkonsolidierung von CONSOL Energy.
Auf der Passivseite haben sich die Verbindlichkeiten um 2,9 Mrd. € auf 44,1 Mrd. € erhöht. Mit American Water kamen 4,4 Mrd. € hinzu, davon 2,5 Mrd. € durch Übernahme der Anleihen des Unternehmens. Dagegen schieden mit CONSOL Energy Verbindlichkeiten in Höhe von 0,9 Mrd. € aus der Konzernbilanz aus. Unser Anleihevolumen hat sich im Saldo um 2,2 Mrd. € erhöht. Die Rückstellungen waren um 2,5 Mrd. € rückläufig. Dazu hat vor allem die Entkonsolidierung von CONSOL Energy (-3,1 Mrd. €) beigetragen. Gegenläufig wirkte hier mit 0,9 Mrd. € der Erwerb von American Water. Das Eigenkapital ist wegen des verbesserten
„Other Comprehensive Income“ geringfügig gestiegen. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich von 8,9 % auf 9,1 %.

Facts & Figures