Marktrisiken |
Infolge der
Liberalisierung des Strom- und Gasmarktes ergeben sich Preis- und Absatzrisiken im Strom- und Gasgeschäft. Wir begegnen diesen Risiken durch differenzierte Preisstrategien und entsprechende Vertriebspolitik sowie intensive Maßnahmen auf der Kostenseite. Bei Heidelberger Druckmaschinen bestehen Risiken bei einem Ausbleiben der konjunkturellen Erholung sowie Risiken durch einen verstärkten Preiswettbewerb in den Märkten. Diesen Risiken wird mit neuen Produkten sowie weiteren Kostensenkungsmaßnahmen entgegengewirkt.
Im Energiehandel verfolgen wir primär das Ziel, Ergebnisrisiken aus Preisschwankungen auf Energiemärkten einzugrenzen. Handelsgeschäfte bieten die Chance, zukünftige Preise für Energieträger bei Bedarf abzusichern. Dadurch wird eine stabile Kalkulationsgrundlage geschaffen. Zusätzlich werden Handelsgeschäfte abgeschlossen, um in begrenztem Umfang Preisänderungen gezielt auszunutzen. Hieraus können sowohl Risiken bei extremen Marktpreisschwankungen als auch Kreditrisiken resultieren, falls Handelspartner ihren vertraglichen Verpflichtungen nicht nachkommen. Das integrierte Handels und Risikomanagementsystem des RWE-Konzerns ist konsequent an den für Handelsgeschäfte geltenden Best-Practice-Regelungen ausgerichtet. Spezifische Risikokenngrößen für Markt- und Kreditrisiken werden täglich ermittelt. Entsprechende Begrenzungen werden vom Risiko-Komitee der RWE AG festgelegt und kontinuierlich überwacht.
Im deutschen Umweltgeschäft ergeben sich Risiken durch sinkendes Marktvolumen und zunehmenden Margendruck als Folge neuer Gesetzgebung und der Neuausschreibung von Entsorgungsverträgen mit dem Dualen System Deutschland (DSD).

Der RWE Konzern