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Neue Konzernorganisation planmäßig gestartet

Die neue Konzernstruktur ist auf Kurs: sieben statt 13 Führungsgesellschaften, 500 Mio. € jährliche Kostensenkungen und stärkere Kundenorientierung

Am 1. Oktober 2003 fiel der Startschuss für unsere neue Konzernstruktur. Im Vordergrund steht dabei die Umsetzung unserer Multi-Utility-Strategie durch regionale Integration des Strom-, Gas- und Wassergeschäfts in Kontinentaleuropa. Ziel ist erhöhte Wettbewerbsfähigkeit durch stärkere Ausrichtung an individuellen Kundenbedürfnissen und durch effizientere Prozesse. Dafür haben wir Vertrieb und Netze unserer kontinentaleuropäischen Strom-, Gas- und Wasseraktivitäten unter dem Dach der neuen RWE Energy zusammengeführt. Außerdem haben wir den kontinentaleuropäischen Kraftwerkspark, die Braunkohletagebaue und unsere Gas- und Ölförderung in der neuen Gesellschaft RWE Power gebündelt. RWE Trading bildet im Konzern die Schnittstelle zum Energiehandelsmarkt und fungiert zugleich als Drehscheibe für alle im Konzern gehandelten Commodities (Strom, Gas, Kohle, Öl). RWE Innogy bleibt Führungsgesellschaft für das Energiegeschäft in Großbritannien und gibt sein Handelsgeschäft an RWE Trading ab. RWE Thames Water zeichnet für die Wasser-Kernregionen Nordamerika und Europa verantwortlich, überträgt allerdings das kontinentaleuropäische Geschäft weitgehend auf RWE Energy. RWE Umwelt steuert die gesamten Umweltdienstleistungen im Konzern. RWE Systems ist weiterhin Dienstleister für konzernübergreifende Serviceaufgaben, vor allem auf den Gebieten IT, Einkauf und Immobilien.

Insgesamt verringert sich durch die Reorganisation die Zahl der Führungsgesellschaften von 13 auf sieben. Wir erschließen ein zusätzliches jährliches Kostensenkungspotenzial von 500 Mio. €, das ab 2006 voll wirksam sein soll. Damit haben wir das ursprüngliche Kostenziel der Reorganisation bereits wenige Monate nach Start der neuen Struktur um 200 Mio. € aufgestockt. Bis 2005 werden wir rund 1.000 Arbeitsplätze in Querschnittsfunktionen sozialverträglich abbauen. Gleichzeitig wollen wir uns mit den neuen Strukturen auch vorausschauend auf die zukünftigen Anforderungen aus der EU-Energiemarktliberalisierung einstellen.