Ausblick Unternehmensbereiche
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Für RWE Energy erwarten wir ein betriebliches Ergebnis mindestens auf Vorjahreshöhe. Positive Impulse werden vom Endkundengeschäft ausgehen. Außerdem ist mittlerweile gesichert, dass Kosten aus den Gesetzen zur Förderung erneuerbarer Energien und der Kraft-Wärme-Kopplung an alle Kunden weitergegeben werden dürfen. Die Kostensenkungsmaßnahmen wollen wir in allen Unternehmen der RWE Energy fortsetzen. Ergebnisbelastend wirkt der bisher milde Winter in großen Teilen unseres Versorgungsgebiets. Dadurch wird der Gasabsatz unter dem hohen Vorjahresniveau liegen.
Das betriebliche Ergebnis von RWE Innogy werden wir – ohne Berücksichtigung von Währungseffekten und der Abgabe des Handelsgeschäfts – voraussichtlich auf dem hohen Vorjahresniveau halten können. Unsere Gas- und Stromtarife für britische Haushalts- und Gewerbekunden werden im ersten Halbjahr angehoben. Aus dem Synergieprojekt mit RWE Thames Water erwarten wir wachsende Ergebnisbeiträge. Unser verstärktes Engagement in der Stromerzeugung auf Basis erneuerbarer Energien wird ebenfalls positive Effekte bringen.
RWE Trading hat zum 1. Januar 2004 das Handelsgeschäft von RWE Innogy übernommen und wird das betriebliche Ergebnis deshalb voraussichtlich zweistellig steigern. Ohne Berücksichtigung dieses Sondereffektes erwartet RWE Trading, das hohe Vorjahresniveau wieder erreichen zu können.
RWE Thames Water wird ihr betriebliches Ergebnis im laufenden Geschäftsjahr voraussichtlich erneut steigern können. Wir rechnen mit einem Anstieg im einstelligen Prozentbereich. Wechselkurseffekte können dabei aus heutiger Sicht weiterhin belastend wirken. Der Ergebnisanstieg beruht ausschließlich auf organischem Wachstum. Den Ertrag des europäischen Geschäfts werden wir vor allem über Kosteneffekte aus der erwähnten Reorganisation und Synergien mit RWE Innogy verbessern. Zu einer umfassenden Tarifanpassung im regulierten britischen Geschäft kommt es erst im nächsten Jahr. American Water wird vor allem durch die laufenden Tariferhöhungen, aber auch durch Effizienzsteigerung zulegen. Die planmäßige Erhöhung der Wasserpreise in Berlin wird ebenfalls zum Ergebnisplus beitragen.
Das betriebliche Ergebnis der RWE Umwelt wird den Vorjahreswert trotz der nochmals forcierten Kostensenkung nicht erreichen können. Grund sind die angespannte Marktsituation und die Ergebnisbelastungen im DSD-Geschäft. Hinzu kommen planmäßige Firmenwert-Abschreibungen, die sich im Beteiligungsergebnis niederschlagen.
Die Ertragslage in unserem Nicht-Kerngeschäft wird sich im laufenden Geschäftsjahr voraussichtlich wieder deutlich verbessern. Bei Heidelberger Druckmaschinen rechnen wir nach dem betrieblichen Verlust 2003 wieder mit einem positiven Ergebnisbeitrag. Schlüsselfaktoren sind die Konzentration auf das Stammgeschäft, Kostensenkungen und eine wieder anziehende Nachfrage. Das Ergebnis unserer at equity einbezogenen Bautochter HOCHTIEF wird aus heutiger Sicht über Vorjahr liegen. Ausschlaggebend dafür sind operative Verbesserungen im deutschen Baugeschäft sowie der Wegfall von Sondereffekten, die das Ergebnis 2003 belasteten.

Der RWE Konzern