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Investor Relations

Energiepolitische Themen und die Reorganisation des RWE-Konzerns prägten die Kommunikation mit unseren Investoren und Analysten

Auch das Jahr 2003 stellte hohe Anforderungen an unsere Kommunikationsarbeit. Das erste Quartal stand noch ganz im Zeichen des fortgesetzten Kursverfalls an den Börsen, der auch Versorgerwerte erfasste. Bilanzskandale führten in dieser Phase zu einer gestiegenen Risikosensibilität der Investoren. Dabei rückte der Verschuldungsgrad in den Fokus vieler Anleger. Durch klare Zielsetzungen für den Abbau unserer Nettoverschuldung und die Rückführung Quartal für Quartal sind wir Fragen zu diesem Thema proaktiv begegnet.
 
Im Zuge der am 26. Juni 2003 bekannt gegebenen Reorganisation des Konzerns galt es vor allem, dem Kapitalmarkt die Vorteile einer verstärkt regionalen und produktübergreifenden Aufstellung unseres deutschen Energie- und Wassergeschäfts aufzuzeigen. Unsere Investor-Relations-Arbeit war außerdem geprägt durch die zum 1. Juli 2004 geplante Einführung eines Regulators am deutschen Energiemarkt und den EU-Beschluss zum Start eines Handelssystems für CO2-Emissionsberechtigungen ab 1. Januar 2005. Wir haben Analysten durch Bereitstellung von Informationsmaterial und Vermittlung von Gesprächen mit Fachleuten aus dem Konzern darin unterstützt, zu einer realistischen Einschätzung dieser Themen zu gelangen.
 
Ein weiterer Informationsschwerpunkt waren die Perspektiven des Wassergeschäfts in Nordamerika und Großbritannien. Insgesamt standen wir Investoren an 25 Finanzplätzen auf über 30 Roadshows und 14 Konferenzen Rede und Antwort.
 
Erneut Auszeichnung für Aktionärskommunikation von RWE
Unsere Kommunikationsarbeit wurde auch 2003 von den Kapitalmärkten honoriert. Bei einer Erhebung des deutschen Wirtschaftsmagazins „Capital“ zum Thema Investor Relations haben Investoren und Analysten aus ganz Europa RWE zum zweiten Mal in Folge auf Platz eins der im Dow Jones EURO STOXX vertretenen Unternehmen gewählt.