Überleitung zum betrieblichen Ergebnis |

Das Beteiligungsergebnis enthält alle Aufwendungen und Erträge, die im Zusammenhang mit den betrieblich veranlassten Beteiligungen entstanden sind. Daher stellt das Beteiligungsergebnis einen integralen Bestandteil der operativen Tätigkeit des Konzerns dar.
Erträge und Aufwendungen, die aus betriebswirtschaftlicher Sicht ungewöhnlich bzw. durch Sondervorgänge entstanden sind, beeinträchtigen die Beurteilung der laufenden Geschäftstätigkeit. Sie werden in das neutrale Ergebnis umgegliedert. Das neutrale Ergebnis enthält ferner die Abschreibungen auf Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung. Die Auflösung der negativen Unterschiedsbeträge wird ebenfalls im neutralen Ergebnis erfasst.
Das auf RWE entfallende Nettoergebnis des HOCHTIEF-Konzerns wird als Beteiligungsergebnis innerhalb des betrieblichen Ergebnisses ausgewiesen.
Im Berichtsjahr wurden das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit im Konzern und das Beteiligungsergebnis um das neutrale Ergebnis in Höhe von -550 Mio. € (Vorjahr: 850 Mio. €) bereinigt.
Die im neutralen Ergebnis gezeigten Abschreibungen auf Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung belaufen sich auf 985 Mio. € (Vorjahr: 780 Mio. €).
Die Veräußerungsgewinne des Berichtsjahres in Höhe von 1.024 Mio. € sind im Wesentlichen auf die Veräußerung von CONSOL Energy Inc. und die 40 %ige Beteiligung an den Stadtwerken Leipzig zurückzuführen. Im Vorjahr führte im Wesentlichen die Veräußerung des Joint Ventures Shell & DEA Oil GmbH zu Veräußerungsgewinnen in Höhe von 1.264 Mio. €.

Der RWE Konzern