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Derivate

Bei finanziellen Vermögenswerten und Schulden in Fremdwährung kann ein Währungsrisiko vorliegen. Solchen Risiken wird durch Devisenderivate begegnet.

Die zur Absicherung von Zinsänderungsrisiken abgeschlossenen Zinsderivate entfallen fast ausschließlich auf Zins-Swaps.

Die Commodity-Derivate betreffen vor allem die Preise und Margen von Strom, Kohle, Gas und Öl.

Folgende Derivatgeschäfte wurden abgeschlossen:

Bei den Derivaten bestehen Ausfallrisiken in Höhe ihrer positiven beizulegenden Zeitwerte. Dieses Risiko wird durch hohe Anforderungen an die Bonität unserer Vertragspartner minimiert. Im Berichtsjahr und im Vorjahr waren die Ausfallrisiken unbedeutend. Auch Marktrisiken, die sich dadurch ergeben, dass sich der Wert eines derivativen Finanzinstruments aufgrund von Marktschwankungen verändert, haben aufgrund des Sicherungszwecks grundsätzlich keine Relevanz für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Die Refinanzierung fälliger Geld- und Kapitalmarktverbindlichkeiten erfolgt i.d.R. zentral durch die RWE AG. Neben der Prolongation laufender Geldmarktprogramme und Kurzfristverschuldung werden im Jahr 2004 rund 1,6 Mrd. € Kapitalmarktschulden und 0,5 Mrd. € Bankschulden fällig. Zur Deckung des Kapitalbedarfs stehen grundsätzlich die flüssigen Mittel und Wertpapiere des Umlaufvermögens in Höhe von insgesamt 11,8 Mrd. € zur Verfügung, weiterhin bilaterale Banklinien, eine fest zugesagte syndizierte Kreditlinie in Höhe von insgesamt 4,5 Mrd. € sowie darüber hinaus ungenutzte Spielräume beim 5 Mrd. US$ Global Commercial-Paper-Programm und 20 Mrd. € Debt-Issuance-Programm. Das Liquiditätsrisiko ist damit sehr gering.