Bergbaubedingte Rückstellungen |
Des Weiteren werden Rückstellungen aufgrund öffentlich-rechtlicher Verpflichtungen zur Verfüllung von Bohrlöchern sowie zur Rekultivierung von Betriebs- und Sondenplätzen gebildet. Ihrer Höhe liegen die zu erwartenden Vollkosten unter Berücksichtigung von Erfahrungswerten und Vergleichskostensätzen des Wirtschaftsverbandes der Erdöl- und Erdgasgewinnung zu Grunde.
Bergbaubedingte Rückstellungen sind langfristige Rückstellungen, die mit ihrem auf den Bilanzstichtag abgezinsten Erfüllungsbetrag bilanziert werden. Als Abzinsungsfaktor wird dabei ein Zinssatz von 5,5 % (Vorjahr: 6,0 %) zu Grunde gelegt. Im Berichtsjahr resultierte die Zuführung zu den bergbaubedingten Rückstellungen in Höhe von 105 Mio. € (Vorjahr: 14 Mio. €) aus einer Erhöhung des Verpflichtungsvolumens. Der Zinsanteil bei der Zuführung zu den bergbaubedingten Rückstellungen beträgt 100 Mio. € (Vorjahr: 110 Mio. €). Mit Rückstellungsauflösungen in Höhe von 100 Mio. € (Vorjahr: 33 Mio. €) tragen wir den geringer zu erwartenden Kosten Rechnung.
Die Barwertdifferenz zu Beginn des Geschäftsjahres wurde im Wesentlichen mit den Effekten aus der Zinssatzänderung verrechnet. Zum 31.12.2003 entsprechen die Buchwerte der Rückstellungen für Entsorgung im Kernenergiebereich und der bergbaubedingten Rückstellungen den Barwerten.

Der RWE Konzern