(11) Anlagevermögen |
Entwicklung des Anlagevermögens dargestellt.
Die Geschäfts- oder Firmenwerte erhöhten sich insbesondere durch die Akquisition von American Water Works Company, Inc. um 2,6 Mrd. €.
Im Berichtsjahr wurden insgesamt 390 Mio. € (Vorjahr: 435 Mio. €) für Forschung und Entwicklung aufgewendet. Entwicklungsausgaben wurden in Höhe von 46 Mio. € (Vorjahr: 84 Mio. €) aktiviert.
Die Investment Properties (als Finanzinvestition gehaltene Immobilien) umfassen alle Immobilien, die zur Erzielung von Mieteinnahmen oder langfristigen Wertsteigerungen gehalten und nicht in der Produktion oder für Verwaltungszwecke eingesetzt werden. Die Bewertung erfolgt zu fortgeführten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Die abnutzbaren Investment Properties werden über eine Laufzeit von 12 bis 80 Jahren linear abgeschrieben. Der beizulegende Zeitwert beträgt 760 Mio. € (Vorjahr: 893 Mio. €). Er wird nach international anerkannten Bewertungsmethoden ermittelt, wie z.B. der Discounted-Cash-Flow-Methode oder der Ableitung aus dem aktuellen Marktpreis vergleichbarer Immobilien. Vom beizulegenden Zeitwert entfallen 86 Mio. € (Vorjahr: 72 Mio. €) auf eine Bewertung durch konzernexterne unabhängige Gutachter. Im Berichtszeitraum sind Mieterträge von 67 Mio. € (Vorjahr: 62 Mio. €) angefallen. Die direkten betrieblichen Aufwendungen betrugen 22 Mio. € (Vorjahr: 17 Mio. €).
Gegenstände des Sachanlagevermögens unterliegen im Umfang von 312 Mio. € (Vorjahr: 362 Mio. €) Verfügungsbeschränkungen in Form von Grundpfandrechten und Sicherungsübereignungen. Vom Buchwert der Sachanlagen entfallen 531 Mio. € (Vorjahr: 923 Mio. €) auf im Wege des Finanzierungsleasings gemietete Vermögenswerte. Im Wesentlichen handelt es sich hierbei um technische Anlagen und Maschinen (530 Mio. €; Vorjahr: 906 Mio. €). Die Abgänge im Sachanlagevermögen ergaben sich aus der Veräußerung sowie der Stilllegung von Anlagen.
In den Finanzanlageinvestitionen von 5.400 Mio. € (Vorjahr: 12.890 Mio. €) schlagen sich die Akquisitionen des Berichtsjahres mit 4.796 Mio. € (Vorjahr: 10.722 Mio. €) nieder sowie Kapitalausstattungen von Tochter- und Beteiligungsunternehmen. Die Zugänge zu den Wertpapieren des Anlagevermögens und zu den Ausleihungen sowie die Zugänge durch Equity-Fortschreibung und durch Marktbewertung der übrigen Beteiligungen betragen 588 Mio. € (Vorjahr: 1.708 Mio. €).
Die Wertpapiere des Anlagevermögens umfassen im Wesentlichen festverzinsliche Titel und börsennotierte Aktien. Sie unterliegen keinen Verfügungsbeschränkungen. Sie gehören fast alle zur Kategorie „zur Veräußerung verfügbar“ und werden mit dem beizulegenden Zeitwert angesetzt.
Die Restlaufzeiten für die Ausleihungen sind in der folgenden Tabelle dargestellt:


Der RWE Konzern