Glossar
Best-PracticeKontinuierlicher Prozess, Produkte, Dienstleistungen und Praktiken gegen den stärksten Mitbewerber oder die Firmen, die als Industrieführer angesehen werden, zu messen. Cash FlowIn der Bilanz-, Unternehmungs- und Aktienanalyse verwendete Kennzahl zur Beurteilung der Finanz- und Ertragskraft einer Unternehmung. Cross-SellingAbsatz verschiedener Produkte und Dienstleistungen an einen Kunden. Cross-Selling liegt beispielsweise vor, wenn an einen Kunden, der bislang nur Strom bezieht, zusätzlich Gas verkauft wird. DownstreamDer Begriff Downstream bezeichnet im Mineralölgeschäft die Kette von der Versorgung der Raffinerien mit Rohöl, über die Verarbeitung des Öls zu Mineralöl- und Petrochemieprodukten bis zu deren Verkauf. EBITDAAbkürzung für „Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortisation” (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen). Das EBITDA dient als Indikator dafür, welcher Zahlungsmittelzufluss durch das operative Geschäft eines Unternehmens generiert wird. E7-InitiativeZusammenschluss von neun der weltweit führenden Elektrizitätsversorgungsunternehmen. Seit 1992 arbeitet die Initiative an Kooperationen und Projekten um das Thema Nachhaltige Entwicklung. Die Aktivitäten der E7-Initiative zielen auf die weltweite Förderung einer effizienten Erzeugung und Nutzung von elektrischem Strom ab. Forward-KontraktVertrag zwischen zwei Parteien zum Kauf/Verkauf eines Gutes in der Zukunft zu einem bereits heute vereinbarten Preis. Forward-Verträge werden individuell zwischen den Vertragsparteien verhandelt und werden nicht öffentlich an Börsen notiert wie Futurepreise. GrundlastDen Grundbedarf an Strom nennt man Grundlast. Er besteht unabhängig von allen Lastschwankungen. Die Grundlast wird vor allem von Kernkraftwerken, Braunkohlekraftwerken und in geringerem Maße durch Laufwasserkraftwerke gewährleistet. KilowattMaßeinheit der elektrischen Leistung. Umrechnung anderer Leistungseinheiten: Kyoto-ProtokollVölkerrechtliches Abkommen aus dem Jahre 1997, in dem wichtige Prinzipien des internationalen Klima-Regimes festgelegt werden. Die unterzeichnenden Industrieländer des Protokolls verpflichten sich zur Reduzierung ihrer Treibhausgas-Emissionen. So genannte Kyoto-Mechanismen räumen dabei eine größere Flexibilität ein. Die Kyoto-Mechanismen sehen vor, dass Staaten und je nach nationalen Vereinbarungen auch Unternehmen aus eigenem Antrieb Projekte in anderen Ländern durchführen können, wenn die Vermeidung von Treibhausgas-Emissionen auf diesem Wege kostengünstiger ist als Maßnahmen im eigenen Land. Multi UtilityBezeichnung für Unternehmen, die verschiedene Versorgungsleistungen aus einer Hand anbieten. RWE konzentriert sich im Rahmen ihrer Multi-Utility-Strategie auf Energie und Umwelt. Dies sind die Kernaktivitäten Strom, Gas, Wasser, Umweltdienstleistungen sowie damit verbundene energienahe Dienstleistungen. NETANew Electricity Trading Arrangement. Neues Regelwerk für den Handel mit Strom in England und Wales, das im März 2001 eingeführt wurde. |
OffshoreErdöl- und Erdgaserschließung vor der Festlandsküste und in größeren Binnengewässern. Other Comprehensive IncomeIm Other Comprehensive Income werden die Eigenkapitalveränderungen erfasst, die sich zum einen durch die Marktbewertung der zur Veräußerung verfügbaren Finanzinstrumente und durch die Marktbewertung der Derivate in den Cash Flow Hedges ergeben. Zum anderen werden im Other Comprehensive Income die erfolgsneutralen Unterschiede aus der Währungsumrechnung erfasst. PerformanceWertentwicklung einer Finanzanlage in einem bestimmten Zeitraum. Projected-Unit-Credit-MethodeRückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Projected-Unit-Credit-Methode berechnet (IAS 19). Bei diesem Anwartschaftsbarwertverfahren werden nicht nur die am Stichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften, sondern auch künftig zu erwartende Steigerungen von Gehältern und Renten berücksichtigt. Prototype Carbon FundMit seinen Mitteln soll der Einsatz vor allem erneuerbarer Energien, insbesondere in Entwicklungs- und Schwellenländern, forciert werden. RatingStandardisierte Risiko- und Bonitätsbeurteilung von Emittenten und der von ihnen begebenen Wertpapiere. Das Rating wird von spezialisierten, allgemein anerkannten Agenturen vorgenommen. RegelenergieStrommenge, die erforderlich ist, um jederzeit ein Gleichgewicht zwischen erzeugter und verbrauchter elektrischer Energie in einem Stromnetz herzustellen. SKEAbkürzung für Steinkohleneinheit. Bezugsgröße für die energetische Bewertung verschiedener Energieträger. SpitzenlastTreten Belastungsspitzen in den Stromnetzen auf, werden Speicherkraftwerke, Pumpspeicherkraftwerke und Gasturbinenkraftwerke zum Ausgleich eingesetzt. Standing Interpretations Committee (SIC)Durch die Interpretationen des SIC werden strittige Bilanzierungsfragen geklärt. Die Interpretationen werden vom Board des International Accounting Standards Committee (IASC) genehmigt und sind - ab ihrem Inkrafttreten - für alle IAS-Anwender verbindlich. Technische Anleitung Siedlungsabfall (TASi)Rechtsverordnung, die technische Standards für die Deponierung von Siedlungsabfällen definiert. Nach Ablauf von Übergangsfristen ab 2005 dürfen nur noch thermisch oder mechanisch-biologisch vorbehandelte Abfälle deponiert werden. UpstreamBezeichnet die Suche und Förderung von Erdöl und Erdgas. Versicherungsmathematische Gewinne und VerlusteDie versicherungsmathematische Berechnung der Pensionsrückstellungen beruht wesentlich auf zu prognostizierenden Parametern (z.B. der Lohn- und Rentenentwicklungen). Wenn diese Annahmen - basierend auf tatsächlichen Entwicklungen - geändert werden, resultieren daraus versicherungsmathematische Gewinne und Verluste. VolatilitätDie Bandbreite der Marktpreise und ihre Bewegung innerhalb dieser Bandbreite. |









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